Schleyer-Entführung

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Ort
1977 in Köln
Opfer
Hanns Martin Schleyer, Heinz Marcisz, Reinhold Brändle, Helmut Ulmer und Roland Pieler
Bild
Vincenz-statz-str.jpg
Lage
Breitengrad: 50.934675 Längengrad: 6.889568
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Vorgeschichte[Bearbeiten]

  • 26.04.1977: Im Welt-Wirtschafts-Archiv in Hamburg schaut Willy Peter Stoll in eine Akte mit Presseartikeln über Hanns Martin Schleyer. Dabei gibt er an, "Fehr" zu heißen.
  • 23.07.1977: Rolf Heißler kauft in Köln einen Alfa Romeo, der bei der Observierung durch Brigitte Mohnhaupt und Adelheid Schulz benutzt wird
  • 30.07.1977: Knut Folkerts kauft in München einen weiteren VW Bus.
  • 06.08.1977: Willy Peter Stoll kauft in Forsbach einen grauen Mercedes 230/6
  • Kauf und Diebstahl von zwei weiteren Autos durch die RAF (Stoll kauft einen weißen VW Bus, ein gelber Mercedes 300 D wurde durch weitere Aktivisten "besorgt".)
  • Anmieten von vier Wohnungen durch die RAF
  • Präparieren der Fahrzeuge: Ausbau der Sitzbank aus dem weißen VW Bus, Schneiden eines Lochs in die Rückwand zum Kofferraum des grauen Mercedes)

02.09.1977[Bearbeiten]

Lage in Köln
Breitengrad: 50.904067 Längengrad: 6.949246
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  • Uwe Gartiser beobachtet am 02.09.1977 (vor 44 Jahren), einem Freitag, von seiner Wohnung am Raderthalgürtel aus einen ganz in der Nähe neben einer Telefonzelle parkenden Alfa Romeo.
  • Der gleiche Wagen fällt ihm bereits einen Tag vorher auf, weil er an der gleichen Stelle stand.
  • Gartiser sieht drei junge Frauen, die sich in der Nähe des Autos befinden oder im Auto sitzen und den Verkehr beobachten. Eine Frau hantiert mit einem Schraubenzieher am Auto.
  • Zwei der Frauen stehen später auf den Fahndungslisten. Es handelt sich um Brigitte Mohnhaupt und Adelheid Schulz.
  • Die Route von der Arbeitgeberzentrale am Oberländer Ufer zur Dienstwohnung in Braunsfeld führt über den Raderthalgürtel.
  • Gartiser ruft um 17.32 Uhr den Polizeinotruf an und fragt, wer für Terrorismusbekämpfung zuständig sei.
  • Die Kölner Polizeileitstelle schickt den Streifenwagen "Arnold 12/20" zum Einsatzort und gibt über Funk folgendes an die eingesetzten Kollegen weiter: "Verdächtige Personen am Kfz, Raderthalgürtel, gegenüber Schwimmbad"
  • Der Polizeibeamte in der Leitstelle notiert auf einem Vordruck "Verd. Kfz K-XY 847 ... Raderthalgürtel 5 ... Insassen 3 weibl. Personen"
  • Als die Polizisten am Einsatzort ankommen, verlangen sie Führerschein, Fahrzeugschein und die Personalausweise.
  • Die anschließende Fahndungsabfrage des Kennzeichens verläuft negativ. Da es sich um ein sog. "Dublettenfahrzeug" handelt, ist dieses Ergebnis logisch, denn das Nummernschild eines tatsächlich vorhandenen Fahrzeugs wurde kopiert und an einem baugleichen Fahrzeug mit gleichem Aussehen angebracht.
  • Bei einer Überprüfung der Fahrgestellnummer des Alfa Romeo mit der im Fahrzeugschein eingetragenen Fahrgestellnummer hätten die Polizisten das "Dublettenfahrzeug" enttarnt.
  • Im Anschluß folgt die Fahndungsabfrage der Personalien der drei Frauen. Und genau dabei kommt es zu einem Systemfehler oder -absturz, so daß es kein Ergebnis gibt.
  • Der Heizungsschlauch am Alfa Romeo leckt, was vermutlich ein vorgetäuschter Defekt ist, um den längeren Zeitraum zu erklären, den das Fahrzeug am Einsatzort steht.
  • Die Polizisten schauen sich den Defekt an, als ein Mercedes zum Einsatzort kommt.
  • Dessen Insassen interessieren sich augenscheinlich ebenfalls für den Alfa Romeo.
  • Einer der Insassen des Mercedes steigt aus und kommt zu den Polizisten und den Frauen.
  • Im folgenden Gespräch erfährt er, daß die Polizisten die Frauen zu einer nahen Werkstatt lotsen wollen.
  • Der Mercedes fährt in einigem Abstand hinter den beiden Fahrzeugen bis auf das Gelände der Werkstatt.
  • Dort wird der Heizungsschlauch von einem Mechaniker repariert. Die Polizisten sind während der Reparatur dabei.
  • Im Mercedes sitzen zu dieser Zeit übrigens die RAF-Terroristen Stefan Wisniewski, Peter-Jürgen Boock ("Unsere Maschinenpistolen waren schußbereit, mein Puls raste."), Rolf Heißler und Rolf Clemens Wagner.
  • Wenige Stunden später treffen sich die Mitglieder der RAF in einer konspirativen Wohnung am Wiener Weg 1b in Köln.
  • Der Alfa Romeo wird Wochen später in Frankfurt am Main in der Nähe einer konspirativen RAF-Wohnung gefunden.
  • Bei einer Untersuchung durch das BKA werden die Fingerabdrücke von Brigitte Mohnhaupt und Adelheid Schulz gefunden.

05.09.1977[Bearbeiten]

Es ging darum, den Wagen zu stoppen. Daß da geschossen würde, war klar. Silke Maier-Witt im November 2017

  • Monika Helbing hatt in den Tagen vor der Schleyer-Entführung unter den Namen "Brigitte Ewers" und "Frau Behringer" telegraphisch von Hannover nach Genf dreimal je 3000 Mark Reisespesen an einen "Axel Egelsberger" im Hotel "De l'Arbalete" angewiesen. Dabei handelt es sich in Wahrheit um Knut Folkerts, der am Tattag nach Erhalt des Geldes frühmorgens mit der Bahn von Genf nach Köln fährt. Durch diesen Vorgang werden zumindest 9000 Deutsche Mark, die vermutlich aus illegalen Aktivitäten (z. B. Bankraub) stammen, gewaschen.
  • Rolf Heißler und Silke Meier-Witt fahren zum Raderthalgürtel 5 und parken dort mit ihrem Auto. Sie sehen Schleyer jedoch nicht vorbeifahren, wie Maier-Witt in einem Interview mit der Bild-Zeitung am 29.11.2017 angibt.
  • Angelika Speitel und Adelheid Schulz stellen sich direkt vor das BDA-Gebäude am Oberländer Ufer 72, in dem Hanns Martin Schleyer sein Büro hat.
  • Boock, Hofmann, Stoll und Wisniewski fahren mit dem weißen VW Bus (Kennzeichen: K-C 3849) und dem gelben Mercedes (Kennzeichen: K-LZ 589) zur Aachener Straße, unweit des Wohnortes von Schleyer, und setzen sich in ein Café.
  • Abholung von Hanns Martin Schleyer von seinem Fahrer Heinz Marcisz (41) in einem dunklen Mercedes 450 SEL um ca. 17.10 Uhr von der Arbeitgeberzentrale am Oberländer Ufer 72 in Köln
  • Fahrtziel: Schleyers Dienstwohnung in der Raschdorffstraße 10 in Köln-Braunsfeld
  • In einem hellen Mercedes 280 E folgen die bewaffneten Polizisten Reinhold Brändle (Fahrer, 41), Helmut Ulmer (Beifahrer, 24) und Roland Pieler (im Fond, 20).
  • Telefonkette des RAF-Kommandos Siegfried Hausner, um das Erscheinen Schleyers an die vier im Hinterhalt wartenden Terroristen zu melden: Speitel und Schulz rufen im Café an und teilen den dort wartenden Terroristen das Codewort "Mendocino" mit.
  • Wisniewski und Stoll fahren im Mercedes zur Vincenz-Statz-Straße und Boock und Hofmann im weißen VW Bus zur Friedrich-Schmidt-Straße.
  • Stefan Wisniewski ist als Anführer der Schleyer-Entführung vorgesehen.
  • Auf die Polizisten sind Peter-Jürgen Boock und Sieglinde Hofmann angesetzt, Willy-Peter Stoll soll Schleyers Fahrer ausschalten und Stefan Wisniewski Hanns Martin Schleyer überwältigen.
  • Die Familie Schleyer erfährt von dem Attentat zunächst durch einen Anruf eines Bild-Reporters und von der dpa. Das sagte Jörg Schleyer in der Sendung "Markus Lanz" am 07.09.2017.

Verlauf der Tat[Bearbeiten]

Vincenz-statz-str.jpg
Ort der Entführung
Wienerweg1b.jpg
Wiener Weg 1b, 50858 Köln
Zumrenngraben8.jpg
Zum Renngraben 8, 50374 Erftstadt
05.09.1977
17.28 Uhr
  • Der Pkw mit Hans Martin Schleyer biegt von der Friedrich-Schmidt-Straße nach rechts auf die Vincenz-Statz-Straße ab.
  • Sieglinde Hofmann geht in Begleitung von Peter-Jürgen Boock mit einem blauen Kinderwagen nach Norden auf dem linken Gehweg der Vincenz-Statz-Straße.
  • Sie gibt das Signal, als der Wagen von Schleyer um die Ecke biegt.
  • Nach dem Zeichen durch Sieglinde Hofmann setzt Stefan Wisniewski den gelben Mercedes 300 D rückwärts aus einer Einfahrt am gegenüberliegenden Fahrbahnrand auf die Fahrbahn der Vincenz-Statz-Straße.
  • Schleyers Pkw muß abbremsen und der folgende Wagen mit den Personenschützern fährt auf.
  • Die drei Terroristen Sieglinde Hofmann, Peter-Jürgen Boock und Willy Peter Stoll (mit einer polnischen Maschinenpistole PM-63, Kaliber 9 mm Makarow) eröffnen von der linken Fahrbahnseite aus das Feuer auf die beiden Fahrzeuge.
  • Dabei geben sie in ca. 90 Sekunden mindestens 119 Schüsse ab.
  • Ihre Waffen haben sie zuvor in dem blauen Kinderwagen deponiert.
  • Schleyers Chauffeur und die drei Polizisten werden erschossen.
  • Polizeihauptmeister Reinhold Brändle hat 60 Einschüsse, Polizeimeister Roland Pieler 21 (davon drei tödliche), Polizeimeister Helmut Ulmer 26 (davon zwei tödliche Kopfschüsse).
  • Ihr Fluchtfahrzeug, einen weißen VW Bus haben die Täter auf der Friedrich-Schmidt-Straße in Fahrtrichtung stadtauswärts hinter der Vincenz-Statz-Straße abgestellt.
  • Peter-Jürgen Boock fährt diesen anschließend das kurze Stück zurück zum Tatort, wo die Terroristen Schleyer in den Bus legen.
  • Willy Peter Stoll springt auf den Beifahrersitz, Sieglinde Hofmann und Stefan Wisniewski setzen sich hinten zu dem auf dem Boden liegenden Schleyer.
  • Die ausgebildete Arzthelferin Sieglinde Hofmann gibt Schleyer durch seine Jacke hindurch eine Spritze mit einem apathisch machenden Medikament.
  • Die Täter flüchten über die Friedrich-Schmidt-Straße stadtauswärts.
17.35 Uhr
  • Die ersten Polizisten treffen am Tatort ein.
  • Am Tatort wird ein Colt gefunden, den wahrscheinlich Stefan Wisniewski während der Tat verlor. Im weiteren Verlauf wird dieser Colt identifiziert als Teil der Beute des Überfalls auf das Waffengeschäft Fischlein in Frankfurt am Main. Dort waren Willy Peter Stoll und Knut Folkerts tatverdächtig, was einen ersten Hinweis auf die Täter der Schleyer-Entführung lieferte.
17.40 Uhr
  • Später stellt sich heraus, daß sie zum Wiener Weg 1b, 50858 Köln fuhren.
  • Dort wird Schleyer in den in der Tiefgarage abgestellten grauen Mercedes umgeladen.
  • Den VW Bus lassen die Täter in der Tiefgarage stehen.
  • Das Fluchtfahrzeug wird von mehreren Autofahrern verfolgt, die ihn jedoch um ca. 17.40 Uhr im Feierabendverkehr aus den Augen verlieren.
  • An der Kreuzung Junkersdorfer Kirchweg / Kölner Weg (Lage) wird eine Streifenwagenbesatzung von einem ihnen entgegenkommenden Pkw-Fahrer angehalten, der angibt, den flüchtenden VW Bus bis zur Autobahnauffahrt Köln-Lövenich verfolgt zu haben, wo er in Richtung Koblenz abgebogen sei. Letzten Endes hat dieser Zeuge das allerdings nicht wirklich gesehen, sondern nur vermutet, wie sich bei seiner Vernehmung herausstellt.
18.30 Uhr
  • Die Täter erreichen das Haus Zum Renngraben 8 in Erftstadt.
  • Boock, Hofmann und Stoll gehen in die Wohnung, während Wisniewski mit Schleyer im Kofferraum bleibt.
19.23 Uhr
  • In der "heute"-Sendung werden der weiße VW Bus und dessen Kennzeichen erwähnt.
19.45 Uhr
  • Der Hausmeister ruft bei der Polizei an und teilt mit, daß der gesuchte VW Bus in der Tiefgarage stehe.
19.47 Uhr
  • Die ersten Polizisten treffen ein.
19.55 Uhr
  • Die Wohnung 2065 wird von der Polizei gestürmt: Die Räume sind jedoch leer.
21.40 Uhr
  • Im VW Bus wird ein Zettel gefunden, auf dem sich die RAF zur Tat bekennt.
06.09.1977
zwischen 02.00 Uhr und 03.00 Uhr
  • Schleyer wird aus dem Kofferraum des Mercedes gezerrt und in die Wohnung gebracht.
  • Willy Peter Stoll verschwindet aus der Wohnung und versteckt sich woanders, weil er völlig fertig ist.
  • Brigitte Mohnhaupt taucht in der Wohnung auf.
15.20 Uhr
15.40 Uhr
  • Der evangelische Dekan Helmut Neuschäfer will gerade das Schreiben lesen, als ein Anruf einer Frau eingeht, die ihm mitteilt "In Ihrem Briefkasten liegt ein Brief an die Bundesregierung. Leiten Sie ihn weiter!"
15.52 Uhr
  • Helmut Neuschäfer ruft bei der Polizei an.
07.09.1977
15.00 Uhr
  • Per Fernschreiben wird eine verdächtige Wohnung im Hochhaus Zum Renngraben 8 in Erftstadt gemeldet. Die Meldung wird nicht bearbeitet.
  • Angelika Speitel mietet in einer Autovermietung in der Tompstraat in Den Haag einen Ford Granada und benutzt dabei falsche Papiere.
  • Der zweite VW Bus wird in Lörrach 300 Meter von der Schweizer Grenze entfernt abgestellt. In den Innenraum legen die Terroristen die Krawatte, die Schleyer am Entführungstag trug und seinen Schlüsselbund.
  • Nach Entdeckung des Busses durch die Polizei werden im Innenraum Fingerabdrücke von Christian Klar gefunden.
13.09.1977
15.09.1977
  • Schleyer wird in Begleitung von Willy Peter Stoll, Knut Folkerts, Rolf Heißler, Angelika Speitel und Sigrid Sternebeck zur holländischen Grenze gebracht.
19.09.1977
22.09.1977
30.09.1977
  • Im der Tiefgarage des Hochhauskomplexes Am Kölnberg, 50997 Köln wird der graue Mercedes gefunden, in dem Schleyer versteckt wurde.
13.10.1977
  • Der RAF-Terrorist Rolf Clemens Wagner bucht um 12.45 Uhr im Lufthansa-Büro im Flughafen Paris-Orly für 6075 Franc (3000 DM) ein Ticket Frankfurt am Main - Paris - Algier - Damaskus - Karatschi - Frankfurt am Main und läßt es am Flughafen Frankfurt am Main auf den Namen E. Schlier hinterlegen. Gedacht ist es für Hanns-Eberhard Schleyer, der mit 35 Mio DM Lösegeld durch die Gegend fliegen soll, welches in Algier ausgetauscht werden sollte.

Im weiteren Verlauf der Entführung wurde Schleyer noch an folgenden Orten gefangengehalten:

Die Leiche von Hanns Martin Schleyer wird nach dem Ende der Entführung in einem Audi 100 mit Bad Homburger Kennzeichen, den Christian Klar am 14.10.1977 (vor 44 Jahren) als "Hans-Georg Schmied" in der Nähe von Bad Homburg gekauft hatte (Andere Quellen sprechen davon, daß Klar den Wagen am Nachmittag des 15.10. in Neu-Anspach bei Frankfurt am Main für die weitere Durchführung der Schleyer-Entführung gekauft hatte.), in der Rue Charles Péguy in Mülhausen gefunden. Rolf Heißler und Stefan Wisniewski sollen die letzten beiden RAF-Terroristen gewesen sein, die mit Schleyer zusammen waren, so daß einer von ihnen der Mörder gewesen sein soll.

Denis Payot[Bearbeiten]

  • Die RAF schaltet den Genfer Anwalt Denis Payot als Vermittler ein.
  • Sie sind der Meinung, daß er "Generalsekretär der Internationalen Föderation für Menschenrechte" bei den Vereinten Nationen sei, was aber nicht stimmt.
  • Payot ist lediglich Präsident des privaten Vereins "Schweizerische Liga für Menschenrechte".
  • Zudem wird Denis Payot vom BKA engagiert.
  • Dadurch gibt es relativ schnell eine Telefonüberwachung, bei der alle Ferngespräche aus dem Raum Köln in die Schweiz erfaßt werden.
  • Sobald die Telefonnummer Payots gewählt wird, blinkt eine Lampe. Anschließend wird das Gespräch mitgehört und aufgezeichnet. Zudem wird auch verfolgt, von wo der Anruf kommt.
  • Unmittelbar im Anschluß fahren Polizisten zum Ort des Anrufs.
  • Oftmals ist die Polizei sehr nahe dran und die Entführer der RAF haben großes Glück.
  • Ein Einsatzkommando der Polizei bleibt zum Beispiel einmal im Feierabendverkehr stecken. Ein anderes Mal wird es durch betrunkene Fußballfans von Borussia Dortmund behindert. In einem dritten Fall ist die Polizei sehr schnell am Kölner Hauptbahnhof, findet dann aber nur eine leere Telefonzelle vor.
  • Die RAF-Terroristin Silke Maier-Witt erkennt die Falle, als sie eine Männerstimme sagen hörte "Da ist eine Frau", noch bevor ihr Telefonat zu Payot durchgestellt wird. Sie sagt "Polizei hört mit, ich leg jetzt auf!" und flüchtet mit dem nächsten Schnellzug.

Fotogalerie[Bearbeiten]

Stationen der Schleyer-Entführung[Bearbeiten]

Anschrift Ort Land was von bis
Vincenz-Statz-Straße Köln Deutschland Schleyer-Entführung 05.09.
Wiener Weg 1b Köln Deutschland Fahrzeugwechsel 05.09.
Zum Renngraben 8 Erftstadt Deutschland Versteck 05.09. 16.09.
Stevinstraat 266 Den Haag Niederlande Versteck 16.09. 20.09.
Duivenschieting 5 Sint-Pieters-Woluwe Belgien Versteck 21.09. 18.10.
Rue Charles Péguy Mülhausen Frankreich Fundort der Leiche 19.10.

Ultimaten der Schleyer-Entführer[Bearbeiten]

Datum Forderung
06.09.1977 Freilassung von elf Inhaftierten (darunter die Gefangenen aus der JVA Stammheim) inkl. deren Ausreise in ein Land ihrer Wahl und Geldübergabe von je 100.000 DM
09.09.1977
10.09.1977
12.09.1977

siehe auch[Bearbeiten]

Links[Bearbeiten]