Knesebeckstr. 89, 10623 Berlin: Unterschied zwischen den Versionen

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Zunächst wird Ingrid Schubert auf dem Balkon festgenommen. Sie weist sich bei Verhaftung mit einem verfälschten Ausweis von Dorothea Ridder aus und hat im Hosenbund eine Pistole stecken. Zwanzig Minuten später kommt Horst Mahler in die Wohnung, der eine durchgeladene Pistole in der Gesäßtasche hat und eine Perücke trägt. Anschließend werden Brigitte Asdonk, Monika Berberich, eine ehemalige Referendarin von Mahler und die Schülerin Irene Goergens festgenommen.
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Zunächst wird Ingrid Schubert auf dem Balkon festgenommen. Sie weist sich bei Verhaftung mit einem verfälschten Ausweis von Dorothea Ridder aus und hat im Hosenbund eine Pistole stecken. Zwanzig Minuten später kommt Horst Mahler in die Wohnung, der eine durchgeladene Pistole in der Gesäßtasche hat und eine Perücke trägt. Anschließend werden Brigitte Asdonk, Monika Berberich, eine ehemalige Referendarin von Mahler und die Schülerin Irene Goergens festgenommen. In der Wohnung werden vorbereitete und fertiggemischte Thermitbrandsätze sichergestellt und Belege von (teils persönlichen) Ausgaben der [[RAF]]-Mitglieder gefunden.
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Schlüssel zu dieser Wohnung werden in der [[Wohnung von Hans-Jürgen Bäcker]] sichergestellt.
  
 
Die [[RAF]] zieht sich daraufhin erst einmal teilweise aus West-[[Berlin]] zurück. Einige Mitglieder fahren über die Transitstrecke durch die [[DDR]] in die Bundesrepublik. Das Ministerium für Staatssicherheit weiß davon, toleriert die Flucht jedoch und teilt den Sicherheitsorganen der BRD nichts mit.
 
Die [[RAF]] zieht sich daraufhin erst einmal teilweise aus West-[[Berlin]] zurück. Einige Mitglieder fahren über die Transitstrecke durch die [[DDR]] in die Bundesrepublik. Das Ministerium für Staatssicherheit weiß davon, toleriert die Flucht jedoch und teilt den Sicherheitsorganen der BRD nichts mit.

Aktuelle Version vom 13. August 2026, 10:46 Uhr

Bild
Knesebeck89.jpg
Lage in Berlin
Breitengrad: 52.50801 Längengrad: 13.32357
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Raf2.png

Die Sechs-Zimmer-Wohnung in der Knesebeckstr. 89 in Berlin-Charlottenburg diente den RAF-Terroristen ab der zweiten Augusthälfte 1970 (vor 56 Jahren) als Unterschlupf. Ulrike Meinhof mietete die Wohnung unter dem Namen "Renate Hübner geb. Kron"[1].

Am 08.10.1970 (vor 56 Jahren) werden Brigitte Asdonk, Monika Berberich, Irene Goergens, Horst Mahler und Ingrid Schubert in einer Sechs-Zimmer-Wohnung in der Knesebeckstr. 89, 10623 Berlin festgenommen. Das geschieht als Folge der Fahndung nach den Tätern der 3 Banküberfälle in 5 Minuten vom 29.09.1970 (vor 56 Jahren) und gilt als erster großer Schlag gegen die RAF, wenngleich Andreas Baader nicht festgenommen werden kann.

Zunächst wird Ingrid Schubert auf dem Balkon festgenommen. Sie weist sich bei Verhaftung mit einem verfälschten Ausweis von Dorothea Ridder aus und hat im Hosenbund eine Pistole stecken. Zwanzig Minuten später kommt Horst Mahler in die Wohnung, der eine durchgeladene Pistole in der Gesäßtasche hat und eine Perücke trägt. Anschließend werden Brigitte Asdonk, Monika Berberich, eine ehemalige Referendarin von Mahler und die Schülerin Irene Goergens festgenommen. In der Wohnung werden vorbereitete und fertiggemischte Thermitbrandsätze sichergestellt und Belege von (teils persönlichen) Ausgaben der RAF-Mitglieder gefunden.

Schlüssel zu dieser Wohnung werden in der Wohnung von Hans-Jürgen Bäcker sichergestellt.

Die RAF zieht sich daraufhin erst einmal teilweise aus West-Berlin zurück. Einige Mitglieder fahren über die Transitstrecke durch die DDR in die Bundesrepublik. Das Ministerium für Staatssicherheit weiß davon, toleriert die Flucht jedoch und teilt den Sicherheitsorganen der BRD nichts mit.

siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof: "Anklage" (Link), abgerufen: 12.08.2026