Einbruch in ein Basaltwerk in Oberaula

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Am 02.04.1972 (vor 54 Jahren) (Ostersonntag) brechen RAF-Terroristen in ein Basaltwerk in Oberaula ein und entwenden Sprengkapseln und fertige Zünder, die sie bei der Mai-Offensive nutzen.

Ulrike Meinhof und Klaus Jünschke unterbrechen im Vorfeld ihre Fahrt mit einem silbergrauen Opel Manta, der mit gefälschten Darmstädter Kennzeichen ausgestattet ist, von Hamburg nach Frankfurt am Main und wollen in einem Waldstück unbemerkt Schießübungen abhalten. Sie fahren dazu von der A7 am Kirchheimer Dreieck ab und über die B454 in Richtung Oberaula. Dabei entdecken sie auf der Rückfahrt von ihren Schießübungen einen von den Kasseler Basaltwerken betriebenen Steinbruch. Aufgrund dessen vermuten sie, dass dort Sprengstoff gelagert wird. Diese Information wollen sie in Frankfurt am Main ihren Gesinnungsgenossen mitteilen, weshalb sie ihre Fahrt fortsetzen.

Abends kehren sie mit den wichtigsten Mitgliedern der Führungsebene der RAF zurück. Sie können mit einem gefundenen Schweißgerät mehrere Gebäude öffnen und anschließend „7 Patronen Amongelit 22 Millimeter, 13 Momentzünder, 51 Millisekundenzünder, (Zeitstufe 20 Millisekunden), außerdem 370 Meter Sprengschnur Dynacord und 187 8-Millimeter-Sprengkapseln“ entwenden[1].

siehe auch

Einzelnachweise

  1. unbekannter Autor: "RAF-Terroristen stehlen Zünder für die Bomben der „Maioffensive“ in einem Steinbruch bei Oberaula" (Link), abgerufen: 07.07.2026