Einbruch in ein Basaltwerk in Oberaula: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 7. Juli 2026, 11:08 Uhr
Am 02.04.1972 (vor 54 Jahren) (Ostersonntag) brechen RAF-Terroristen in ein Basaltwerk in Oberaula ein und entwenden Sprengkapseln und fertige Zünder, die sie bei der Mai-Offensive nutzen.
Ulrike Meinhof und Klaus Jünschke unterbrechen im Vorfeld ihre Fahrt mit einem silbergrauen Opel Manta, der mit gefälschten Darmstädter Kennzeichen ausgestattet ist, von Hamburg nach Frankfurt am Main und wollen in einem Waldstück unbemerkt Schießübungen abhalten. Sie fahren dazu von der A7 am Kirchheimer Dreieck ab und über die B454 in Richtung Oberaula. Dabei entdecken sie auf der Rückfahrt von ihren Schießübungen einen von den Kasseler Basaltwerken betriebenen Steinbruch. Aufgrund dessen vermuten sie, dass dort Sprengstoff gelagert wird. Diese Information wollen sie in Frankfurt am Main ihren Gesinnungsgenossen mitteilen, weshalb sie ihre Fahrt fortsetzen.
Abends kehren sie mit den wichtigsten Mitgliedern der Führungsebene der RAF zurück. Sie können mit einem gefundenen Schweißgerät mehrere Gebäude öffnen und anschließend „7 Patronen Amongelit 22 Millimeter, 13 Momentzünder, 51 Millisekundenzünder, (Zeitstufe 20 Millisekunden), außerdem 370 Meter Sprengschnur Dynacord und 187 8-Millimeter-Sprengkapseln“ entwenden[1].
siehe auch[Bearbeiten]
| Mai-Offensive der RAF 1972 |
|---|
| Sprengkapseln und fertige Zünder entwendeten die Terroristen am 02.04.1972 (vor 54 Jahren) bei einem Einbruch in ein Basaltwerk am Ortsrand der nordhessischen Ortschaft Oberaula im Schwalm-Eder-Kreis. Inheidener Straße 69, 60385 Frankfurt am Main (vermeintliches Hauptquartier der RAF während der Mai-Offensive)
11.05.1972. Attentat auf das Hauptquartier des V. US-Corps (Kommando Petra Schelm) |
