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		<title>Wo war das? Orte der Zeitgeschichte - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-10-12T06:12:43Z</updated>
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		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Bank%C3%BCberfall_auf_die_Dresdner_Bank_in_K%C3%B6ln&amp;diff=13926</id>
		<title>Banküberfall auf die Dresdner Bank in Köln</title>
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				<updated>2018-10-09T15:14:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:65:EC50:4E00:AD87:91F3:8E51:40A9: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{RAF}}&lt;br /&gt;
Am 12.04.{{Jahr|1977}} überfielen die [[RAF]]-Terroristen Günter Sonnenberg und Verena Becker die Dresdner Bank am Barbarossaplatz in [[Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Becker sprang sofort über die Theke und stopfte Geldscheine in eine Umhängetasche. Dabei trug sie augenscheinlich einen Trenchcoat und eine Krawatte. Günter Sonnenberg hielt die Kunden mit einer Maschinenpistole in Schach. Sie erbeuteten 70.000 Mark und entkamen mit ihrem Fluchtauto, einem blaugrauen Renault R 16, unerkannt. Dieser Renault wurde später im Parkhaus an der Schaafenstraße gefunden. Er war wenige Tage zuvor bei einem Autoverleiher im Ruhrgebiet gemietet worden - vermutlich von Günter Sonnenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21.09.1979 mußte Verena Becker zu einer Gegenüberstellung erscheinen und wurde von fünf Zeugen als diejenige Tätern wiedererkannt, die über den Tresen sprang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren wurde beim Generalbundesanwalt unter dem Aktenzeichen 1 BJs 27/77 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Attentat auf Siegfried Buback]]&lt;br /&gt;
* [[Festnahme von Günter Sonnenberg und Verena Becker]]&lt;br /&gt;
* [[Banküberfall auf die Deutsche Bank in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:fehlende Koordinaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:fehlendes Bild (Köln)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:65:EC50:4E00:AD87:91F3:8E51:40A9</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Anschlag_auf_das_Geb%C3%A4ude_der_Bundesanwaltschaft&amp;diff=13925</id>
		<title>Anschlag auf das Gebäude der Bundesanwaltschaft</title>
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				<updated>2018-10-09T14:25:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:65:EC50:4E00:AD87:91F3:8E51:40A9: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{RAF}}&lt;br /&gt;
Am 25.08.{{Jahr|1977}} will die [[RAF]] mit einem selbst gebauten Raketenwerfer 42 Raketen auf das Gebäude der Bundesanwaltschaft abfeuern. Der Anschlag mißlingt jedoch, weil der Zeitzünder nicht auslöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Vorbereitungen=&lt;br /&gt;
Vor der Tat vereinbarte ein Terroristen-Pärchen unter falschem Namen einen Termin mit dem 68jährigen Kunstmaler Sand für den 25.08., weil man angeblich ein Bild von ihm kaufen wolle. Vormittags führte man ein Gespräch in der Wohnung, ehe das Ehepaar Sand um ca. 12.00 Uhr mit Pistolen bedroht und an Sessel gefesselt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Tatablauf=&lt;br /&gt;
[[Datei:raketenwerfer.jpg|250px|right]]&lt;br /&gt;
Die Einzelteile wurden mit einem Fahrzeug, das als &amp;quot;Kundendienst&amp;quot; getarnt war, vor das Haus gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schießanlage wurde im 2. Stock des Hinterhauses der Blumenstraße 9 in [[Karlsruhe]] durch mehrere junge Männer und Frauen aufgebaut, wie das überfallene Ehepaar Sand, das die betreffende Wohnung bewohnte, zu Protokoll gab. Der Bundesanwaltschaft zufolge waren am Tatgeschehen des [[Anschlag auf das Gebäude der Bundesanwaltschaft|Anschlags auf das Gebäude der Bundesanwaltschaft]] Peter-Jürgen Boock, Susanne Albrecht und Knut Folkerts beteiligt. Auf dem Verpackungsmaterial wurden Fingerabdrücke von Christian Klar und Silke Maier-Witt gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Aufbau des selbstgebauten Raketenwerfers hatten die Terroristen das Ehepaar Sand gefesselt und ihnen dann die Ohren verstopft. Während des Aufbaus boten sie ihnen Cognac an und warfen ihnen 500 Mark hin, die sie nehmen und behalten sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzten Endes ging der 150 kg schwere Raketenwerfer nicht los, weil die Terroristen vergessen hatten, den Wecker aufzuziehen, der den Zündmechanismus auslösen sollte. Dadurch blieben die Granaten in den 42 Rohren von 60 Zentimetern Länge stecken. Diese Rohre wurden auf ein Gestell aus Spanplatten geschraubt. Die gesamte Vorrichtung wurde auf einen Tisch vor das geöffnete Fenster gestellt und mit Packpapier bedeckt, damit sie von außen nicht erkennbar war. Um 16.00 Uhr sollte die Zündvorrichtung eigentlich auslösen, die Terroristen verließen um 15.30 Uhr die Wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=nach der Tat=&lt;br /&gt;
Nachdem die Terroristen die Wohnung verließen, brachten sie in der Wohnung gegenüber der Wohnungstür an einem Schrank ein Plakat mit der Aufschrift &amp;quot;ACHTUNG NICHT SCHIESSEN IN DER WOHNUNG IST NUR DAS EHEPAAR&amp;quot; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ca. 19.00 Uhr konnte sich das Ehepaar Sand befreien und die Polizei verständigen, die den Raketenwerfer um ca. 21.00 Uhr entschärft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[RAF]]-Terrorist Peter-Jürgen Boock behauptete später, daß er das Attentat absichtlich verhindert habe, indem er den Wecker nicht aufgezogen hatte. 1984 wurde er dennoch wegen des [[Anschlag auf das Gebäude der Bundesanwaltschaft|Anschlags]] verurteilt, weil das Oberlandesgericht [[Stuttgart]] ihm diese Aussage nicht glaubte. Ebenfalls verurteilt wurden Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
* [https://www.swr.de/swraktuell/bw/anschlag-in-karlsruhe-raketengeschosse-sollten-staatsanwaelte-toeten/-/id=1622/did=2179344/nid=1622/15pjr25/index.html &amp;quot;Raketengeschosse sollten Staatsanwälte töten&amp;quot; auf auf swr.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karlsruhe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:65:EC50:4E00:AD87:91F3:8E51:40A9</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Entf%C3%BChrung_von_Air-France-Flug_139&amp;diff=13924</id>
		<title>Entführung von Air-France-Flug 139</title>
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				<updated>2018-10-09T14:07:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:65:EC50:4E00:AD87:91F3:8E51:40A9: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Attentat | stadt = Entebbe | jahr = 1976 | opfer = 24 Tote | bild = terminalentebbe.jpg | lat = 0.045271 | lon = 32.453337 }}{{RAF}}&lt;br /&gt;
Am 27.06.{{Jahr|1976}} wurde der Air-France-Flug 139, der planmäßig von Tel Aviv über [[Athen]] nach [[Paris]] fliegen sollte, nach dem Start in [[Athen]] entführt. An Bord des Airbus A300 waren 270 Personen (zwölf Personen Besatzung und 258 Fluggäste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst forderten die Entführer eine Landung auf dem Flughafen Bengasi in Libyen. Dort blieb die Maschine ungefähr sechs Stunden, ehe sie nach fünf Flugstunden in [[Entebbe]] landete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Entführern handelte es sich um zwei Terroristen der &amp;quot;Volksfront zur Befreiung Palästinas&amp;quot; (Popular Front for the Liberation of Palestine – External Operations, PFLP-EO) und um Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann, zwei Gründungsmitglieder der Revolutionären Zellen. Am Flughafen [[Entebbe]] kamen weitere bewaffnete Kämpfer der PFLP-EO dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Entführung von Air-France-Flug 139]] wollten die Terroristen die Freilassung von 53 Inhaftierte aus Gefängnissen in Israel, Frankreich, der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz erreichen. Zudem wollten sie fünf Millionen US-Dollar von der französischen Regierung für das Flugzeug haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Operation_Entebbe|Operation Entebbe}}&lt;br /&gt;
* https://soldieryoni.wordpress.com/2011/02/17/photostream-operation-jonathan-in-entebbe-uganda-1976/&lt;/div&gt;</summary>
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