Maison de France

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Lage in Berlin
Stadtteil: Charlottenburg
Breitengrad: 52.50212067844819 Längengrad: 13.324910622091117
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Das am 21.04.1950 (vor 76 Jahren) eröffnete Maison de France befindet sich am Kurfürstendamm 211 in Berlin-Charlottenburg.

Nach Kriegsende wurde das Haus durch die britische Militärregierung beschlagnahmt, weil es sich im britischen Sektor befand. Das Gebäude sollte als Bar, Cabaret und Hotel genutzt werden. 1948 (vor 78 Jahren) überließen die Briten das Gebäude der französischen Militärregierung, die ein Kulturzentrum im Zentrum von West-Berlin einrichten wollte. Der französische Sektor befand sich nicht nah genug an der Innenstadt.

Bombenanschlag

Ort
1983 in Berlin
Opfer
Michael Haritz und 23 Verletzte
Bild
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Lage
Breitengrad: 52.50212067844819 Längengrad: 13.324910622091117
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Am 25.08.1983 (vor 43 Jahren) um 11.21 Uhr kommt es zum Bombenanschlag auf das Maison de France.

Die Täter verwenden Industriesprengstoff, dessen Detonation die Decke zwischen dritter und vierter Etage zerstört, einen Teil des Daches abgedeckt und ein 50 m2 großes Loch in die Außenwand reißt. Ebenfalls beschädigt werden die Räume des französischen Generalkonsulats in der dritten Etage.

In späteren Jahren stellte sich heraus, dass das Ministerium für Staatssicherheit am Anschlag beteiligt war. Einer der Drahtzieher des Attentats, Johannes Weinrich, wurde im Mai 1982 bei seiner Einreise nach Deutschland auf dem Flughafen Schönefeld mit 24 kg Sprengstoff aufgegriffen. Dieser wurde ihm abgenommen und in einem Büro des Ministeriums für Staatssicherheit deponiert. Weinrich bekam den sichergestellten Sprengstoff zurück und sollte ihm in der Ost-Berliner Botschaft Syriens abgeben. der dort angestellte Diplomat Nabil Shritah händigte den Sprengstoff am Tag des Anschlags wieder an Weinrich aus, der die daraus hergestellte Bombe an einen Komplizen übergab, der sie dann im Maison de France deponierte.

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