Maison de France: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Nach Kriegsende wurde das Haus durch die britische Militärregierung beschlagnahmt, weil es sich im britischen Sektor befand. Das Gebäude sollte als Bar, Cabaret und Hotel genutzt werden. {{Jahr|1948}} überließen die Briten das Gebäude der französischen Militärregierung, die ein Kulturzentrum im Zentrum von West-[[Berlin]] einrichten wollte. Der französische Sektor befand sich nicht nah genug an der Innenstadt. | ||
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| + | In späteren Jahren stellte sich heraus, dass das Ministerium für Staatssicherheit am Anschlag beteiligt war. Einer der Drahtzieher des Attentats, Johannes Weinrich, wurde im Mai 1982 bei seiner Einreise nach [[Deutschland]] auf dem [[Flughafen Schönefeld]] mit 24 kg Sprengstoff aufgegriffen. Dieser wurde ihm abgenommen und in einem Büro des Ministeriums für Staatssicherheit deponiert. Weinrich bekam den sichergestellten Sprengstoff zurück und sollte ihm in der Ost-[[Berlin]]er Botschaft [[Syrien]]s abgeben. der dort angestellte Diplomat Nabil Shritah händigte den Sprengstoff am Tag des Anschlags wieder an Weinrich aus, der die daraus hergestellte Bombe an einen Komplizen übergab, der sie dann im [[Maison de France]] deponierte. | ||
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* {{Wikipedia|Maison_de_France|Maison de France}} | * {{Wikipedia|Maison_de_France|Maison de France}} | ||
Aktuelle Version vom 26. Juni 2026, 10:39 Uhr
| Lage in Berlin |
|---|
| Stadtteil: Charlottenburg |
| Breitengrad: 52.50212067844819 Längengrad: 13.324910622091117 |
| Google Maps: Übersicht / Detail ~ Bing ~ OpenStreetMap |
Das am 21.04.1950 (vor 76 Jahren) eröffnete Maison de France befindet sich am Kurfürstendamm 211 in Berlin-Charlottenburg.
Nach Kriegsende wurde das Haus durch die britische Militärregierung beschlagnahmt, weil es sich im britischen Sektor befand. Das Gebäude sollte als Bar, Cabaret und Hotel genutzt werden. 1948 (vor 78 Jahren) überließen die Briten das Gebäude der französischen Militärregierung, die ein Kulturzentrum im Zentrum von West-Berlin einrichten wollte. Der französische Sektor befand sich nicht nah genug an der Innenstadt.
Bombenanschlag[Bearbeiten]
| Ort |
|---|
| 1983 in Berlin |
| Opfer |
| Michael Haritz und 23 Verletzte |
| Bild |
| Das Bild fehlt leider noch. |
| Lage |
| Breitengrad: 52.50212067844819 Längengrad: 13.324910622091117 |
| Übersichtskarte Google Maps |
| Detailkarte Google Maps |
| Bing |
| OpenStreetMap |
Am 25.08.1983 (vor 43 Jahren) um 11.21 Uhr kommt es zum Bombenanschlag auf das Maison de France.
Die Täter verwenden Industriesprengstoff, dessen Detonation die Decke zwischen dritter und vierter Etage zerstört, einen Teil des Daches abgedeckt und ein 50 m2 großes Loch in die Außenwand reißt. Ebenfalls beschädigt werden die Räume des französischen Generalkonsulats in der dritten Etage.
In späteren Jahren stellte sich heraus, dass das Ministerium für Staatssicherheit am Anschlag beteiligt war. Einer der Drahtzieher des Attentats, Johannes Weinrich, wurde im Mai 1982 bei seiner Einreise nach Deutschland auf dem Flughafen Schönefeld mit 24 kg Sprengstoff aufgegriffen. Dieser wurde ihm abgenommen und in einem Büro des Ministeriums für Staatssicherheit deponiert. Weinrich bekam den sichergestellten Sprengstoff zurück und sollte ihm in der Ost-Berliner Botschaft Syriens abgeben. der dort angestellte Diplomat Nabil Shritah händigte den Sprengstoff am Tag des Anschlags wieder an Weinrich aus, der die daraus hergestellte Bombe an einen Komplizen übergab, der sie dann im Maison de France deponierte.