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		<title>Wo war das? Orte der Zeitgeschichte - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-04-20T23:13:11Z</updated>
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		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Schleyer-Entf%C3%BChrung&amp;diff=26807</id>
		<title>Schleyer-Entführung</title>
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				<updated>2024-04-07T16:45:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: /* Vorgeschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Attentat | stadt = Köln | jahr = 1977 | opfer = Hanns Martin Schleyer, Heinz Marcisz, Reinhold Brändle, Helmut Ulmer und Roland Pieler | bild  = vincenz-statz-str.jpg | lat = 50.934675 | lon = 6.889568 }}{{RAF}}{{Stadtteil | Köln-Braunsfeld }}&lt;br /&gt;
Hanns Martin Schleyer wird am 05.09.{{Jahr|1977}} in der Vincenz-Stratz-Straße nahe der Einmündung zur Junkersdorfer Straße in [[Köln]]-[[:Kategorie:Köln-Braunsfeld|Braunsfeld]] entführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Vorgeschichte=&lt;br /&gt;
* 26.04.1977: Im [[Welt-Wirtschafts-Archiv]] in [[Hamburg]] schaut Willy Peter Stoll in eine Akte mit Presseartikeln über Hanns Martin Schleyer. Dabei gibt er an, &amp;quot;Fehr&amp;quot; zu heißen.&lt;br /&gt;
* 10.05.1977: Angelika Speitel mietet unter dem Namen &amp;quot;Cornelia Busse&amp;quot; im Haus Am Kölnberg 5 (Adresse heute nicht mehr existent, vermutlich &amp;quot;[[An der Fuhr 5]]&amp;quot;) für die Dauer eines Jahres die Wohnung 1010 an.&lt;br /&gt;
* 21.07.1977: Monika Helbing mietet unter dem Namen &amp;quot;Annerose Lottmann-Bücklers&amp;quot; im Haus [[Zum Renngraben 8, 50374 Erftstadt|Zum Renngraben 8]] in [[Erftstadt]] die 78 Quadratmeter große Dreizimmerwohnung Nr. 104 im dritten Stock.&lt;br /&gt;
* 23.07.1977: Rolf Heißler kauft als &amp;quot;Konrad Binder&amp;quot; in [[Köln]] für 2900 DM einen Alfa Romeo, der bei der Observierung durch Brigitte Mohnhaupt, Adelheid Schulz, Stefan Wisniewski, Peter-Jürgen Boock und Sieglinde Hofmann benutzt wird. Das Kennzeichen GL-VA 48 wird gegen ein Dublettenkennzeichen ausgetauscht.&lt;br /&gt;
* 25.07.1977: Willy Peter Stoll kauft als &amp;quot;Peter Borge&amp;quot; den weißen VW Bus, der bei der [[Schleyer-Entführung|Entführung]] benutzt wird.&lt;br /&gt;
* 27.07.1977: Anmieten der Wohnung 2065 in der sechsten Etage des Hauses [[Wiener Weg 1b, 50858 Köln|Wiener Weg 1b]] durch Friederike Krabbe, die sich &amp;quot;Lisa Ries&amp;quot; nennt.&lt;br /&gt;
* 30.07.1977: In [[Köln]]-Porz wird ein gelber Mercedes 300 D gestohlen, der ebenfalls bei der [[Schleyer-Entführung|Entführung]] eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
* 30.07.1977: Knut Folkerts kauft in [[München]] einen weiteren VW Bus.&lt;br /&gt;
* 06.08.1977: Willy Peter Stoll kauft für 3500 DM in [[Forsbach]] einen grauen Mercedes 230/6. Im Kaufvertrag ist der Name &amp;quot;Martin Klas, Goltsteiner Str. 191, Köln 51&amp;quot; eingetragen. Die Kennzeichen GL-CR 416 tauscht er gegen BM-A 812 - Dubletten.&lt;br /&gt;
* 10.08.1977: Adelheid Schulz mietet unter dem Namen &amp;quot;Barbara Marquardt&amp;quot; die Wohnung 2601 im [[Uni-Center]] an, wp sich später die Entführer treffen.&lt;br /&gt;
* Präparieren der Fahrzeuge: Ausbau der Sitzbank aus dem weißen VW Bus, Schneiden eines Lochs in die Rückwand zum Kofferraum des grauen Mercedes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==02.09.1977==&lt;br /&gt;
{{Lage mit Bild klein | stadt = Köln | bild = raderthalguertel8.jpg | lat = 50.904067 | lon = 6.949246 }}&lt;br /&gt;
* Uwe Gartiser beobachtet am 02.09.{{Jahr|1977}}, einem Freitag, von seiner Wohnung am Raderthalgürtel aus einen ganz in der Nähe neben einer Telefonzelle parkenden Alfa Romeo.&lt;br /&gt;
* Der gleiche Wagen fällt ihm bereits einen Tag vorher auf, weil er an der gleichen Stelle stand.&lt;br /&gt;
* Gartiser sieht drei junge Frauen, die sich in der Nähe des Autos befinden oder im Auto sitzen und den Verkehr beobachten. Eine Frau hantiert mit einem Schraubenzieher am Auto.&lt;br /&gt;
* Zwei der Frauen stehen später auf den Fahndungslisten. Es handelt sich um Brigitte Mohnhaupt und Adelheid Schulz.&lt;br /&gt;
* Die Route von der Arbeitgeberzentrale am Oberländer Ufer zur Dienstwohnung in Braunsfeld führt über den Raderthalgürtel.&lt;br /&gt;
* Gartiser ruft um 17:32 Uhr den Polizeinotruf an und fragt, wer für Terrorismusbekämpfung zuständig sei.&lt;br /&gt;
* Die Kölner Polizeileitstelle schickt den Streifenwagen &amp;quot;Arnold 12/20&amp;quot; zum Einsatzort und gibt über Funk folgendes an die eingesetzten Kollegen weiter: &amp;quot;Verdächtige Personen am Kfz, Raderthalgürtel, gegenüber Schwimmbad&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Der Polizeibeamte in der Leitstelle notiert auf einem Vordruck &amp;quot;Verd. Kfz K-XY 847 ... Raderthalgürtel 5 ... Insassen 3 weibl. Personen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Als die Polizisten am Einsatzort ankommen, verlangen sie Führerschein, Fahrzeugschein und die Personalausweise.&lt;br /&gt;
* Die anschließende Fahndungsabfrage des Kennzeichens verläuft negativ. Da es sich um ein sog. &amp;quot;Dublettenfahrzeug&amp;quot; handelt, ist dieses Ergebnis logisch, denn das Nummernschild eines tatsächlich vorhandenen Fahrzeugs wurde kopiert und an einem baugleichen Fahrzeug mit gleichem Aussehen angebracht.&lt;br /&gt;
* Bei einer Überprüfung der Fahrgestellnummer des Alfa Romeo mit der im Fahrzeugschein eingetragenen Fahrgestellnummer hätten die Polizisten das &amp;quot;Dublettenfahrzeug&amp;quot; enttarnt.&lt;br /&gt;
* Im Anschluß folgt die Fahndungsabfrage der Personalien der drei Frauen. Und genau dabei kommt es zu einem Systemfehler oder -absturz, so daß es kein Ergebnis gibt.&lt;br /&gt;
* Der Heizungsschlauch am Alfa Romeo leckt, was vermutlich ein vorgetäuschter Defekt ist, um den längeren Zeitraum zu erklären, den das Fahrzeug am Einsatzort steht.&lt;br /&gt;
* Die Polizisten schauen sich den Defekt an, als ein Mercedes zum Einsatzort kommt.&lt;br /&gt;
* Dessen Insassen interessieren sich augenscheinlich ebenfalls für den Alfa Romeo.&lt;br /&gt;
* Einer der Insassen des Mercedes steigt aus und kommt zu den Polizisten und den Frauen.&lt;br /&gt;
* Im folgenden Gespräch erfährt er, daß die Polizisten die Frauen zu einer nahen Werkstatt lotsen wollen.&lt;br /&gt;
* Der Mercedes fährt in einigem Abstand hinter den beiden Fahrzeugen bis auf das Gelände der Werkstatt.&lt;br /&gt;
* Dort wird der Heizungsschlauch von einem Mechaniker repariert. Die Polizisten sind während der Reparatur dabei.&lt;br /&gt;
* Im Mercedes sitzen zu dieser Zeit übrigens die [[RAF]]-Terroristen Stefan Wisniewski, Peter-Jürgen Boock (&amp;quot;Unsere Maschinenpistolen waren schußbereit, mein Puls raste.&amp;quot;), Rolf Heißler und Rolf Clemens Wagner.&lt;br /&gt;
* Wenige Stunden später treffen sich die Mitglieder der [[RAF]] in einer konspirativen Wohnung am [[Wiener Weg 1b, 50858 Köln|Wiener Weg 1b]] in [[Köln]].&lt;br /&gt;
* Der Alfa Romeo wird Wochen später in [[Frankfurt am Main]] in der Nähe einer konspirativen [[RAF]]-Wohnung gefunden.&lt;br /&gt;
* Bei einer Untersuchung durch das BKA werden die Fingerabdrücke von Brigitte Mohnhaupt und Adelheid Schulz gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=05.09.1977=&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border:1px solid lightsteelblue;padding:0.5em;margin-bottom:1em; float:right;width: 350px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;random&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat | Ich wusste schon, dass die da diesen Kinderwagen einsetzen ... und ich wusste, dass darin die Waffen versteckt waren. | Silke Maier-Witt im November 2017 }}&lt;br /&gt;
@@@&lt;br /&gt;
{{Zitat | Es ging darum, den Wagen zu stoppen. Daß da geschossen würde, war klar. | Silke Maier-Witt im November 2017 }}&lt;br /&gt;
@@@&lt;br /&gt;
{{Zitat | Wenn moralische Kriterien eine Rolle gespielt hätten, dann wäre das Ganze gar nicht erst gemacht worden. | Silke Maier-Witt im November 2017 }}&lt;br /&gt;
@@@&lt;br /&gt;
{{Zitat | Ich schäme mich sehr. | Silke Maier-Witt im November 2017 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/random&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Monika Helbing hat in den Tagen vor der [[Schleyer-Entführung]] unter den Namen &amp;quot;Brigitte Ewers&amp;quot; und &amp;quot;Frau Behringer&amp;quot; telegraphisch von [[Hannover]] nach [[Genf]] dreimal je 3000 Mark Reisespesen an einen &amp;quot;Axel Egelsberger&amp;quot; im Hotel &amp;quot;De l'Arbalete&amp;quot; angewiesen. Dabei handelt es sich in Wahrheit um Knut Folkerts, der am Tattag nach Erhalt des Geldes frühmorgens mit der Bahn von [[Genf]] nach [[Köln]] fährt. Durch diesen Vorgang werden zumindest 9000 Deutsche Mark, die vermutlich aus illegalen Aktivitäten (z. B. Bankraub) stammen, gewaschen.&lt;br /&gt;
* Rolf Heißler und Silke Meier-Witt fahren zum Raderthalgürtel 5 und parken dort mit ihrem Auto. Sie sehen Schleyer jedoch nicht vorbeifahren, wie Maier-Witt in einem Interview mit der Bild-Zeitung am 29.11.2017 angibt.&lt;br /&gt;
* Angelika Speitel und Adelheid Schulz stellen sich direkt vor das [[BDA-Gebäude]] am [[Gustav-Heinemann-Ufer 72]], in dem Hanns Martin Schleyer sein Büro hat.&lt;br /&gt;
* Boock, Hofmann, Stoll und Wisniewski fahren mit dem weißen VW Bus (Kennzeichen: K-C 3849) und dem gelben Mercedes (Kennzeichen: K-LZ 589) zur Aachener Straße, unweit des Wohnortes von Schleyer, und setzen sich ins [[Café Stass]].&lt;br /&gt;
* Abholung von Hanns Martin Schleyer von seinem Fahrer Heinz Marcisz (41) in einem dunklen Mercedes 450 SEL um ca. 17:10 Uhr von der Arbeitgeberzentrale am [[Gustav-Heinemann-Ufer 72]] in [[Köln]]&lt;br /&gt;
* Fahrtziel: Schleyers Dienstwohnung in der [[Raschdorffstraße 10]] in [[Köln]]-[[Köln-Braunsfeld|Braunsfeld]] {{Lage mit Bild klein | stadt = Köln | bild = raschdorffstr10.jpg | lat = 50.935876 | lon = 6.892128}}&lt;br /&gt;
* In einem hellen Mercedes 280 E folgen die bewaffneten Polizisten Reinhold Brändle (Fahrer, 41), Helmut Ulmer (Beifahrer, 24) und Roland Pieler (im Fond, 20).&lt;br /&gt;
* Telefonkette des [[RAF]]-[[Kommando Siegfried Hausner|Kommandos Siegfried Hausner]], um das Erscheinen Schleyers an die vier im Hinterhalt wartenden Terroristen zu melden: Speitel und Schulz rufen im [[Café Stass]] an und teilen den dort wartenden Terroristen das Codewort &amp;quot;Mendocino&amp;quot; mit.&lt;br /&gt;
* Wisniewski und Stoll fahren im Mercedes zur Vincenz-Statz-Straße und Boock und Hofmann im weißen VW Bus zur Friedrich-Schmidt-Straße.&lt;br /&gt;
* Stefan Wisniewski ist als Anführer der [[Schleyer-Entführung]] vorgesehen.&lt;br /&gt;
* Auf die Polizisten sind Peter-Jürgen Boock und Sieglinde Hofmann angesetzt, Willy-Peter Stoll soll Schleyers Fahrer ausschalten und Stefan Wisniewski Hanns Martin Schleyer überwältigen.&lt;br /&gt;
* Die Familie Schleyer erfährt von dem Attentat zunächst durch einen Anruf eines Bild-Reporters und von der dpa. Das sagte Jörg Schleyer in der Sendung &amp;quot;Markus Lanz&amp;quot; am 07.09.2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verlauf der Tat==&lt;br /&gt;
{{Chronologie Schleyer-Entführung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf der Entführung wurde Schleyer noch an folgenden Orten gefangengehalten:&lt;br /&gt;
* [[Stevinstraat 266, 2587 EW Den Haag]] (angemietet durch Angelika Speitel)&lt;br /&gt;
* [[Duivenschieting 5, 1150 Sint-Pieters-Woluwe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leiche von Hanns Martin Schleyer wird nach dem Ende der Entführung in einem Audi 100 mit Bad Homburger Kennzeichen, den Christian Klar am 14.10.{{Jahr|1977}} als &amp;quot;Hans-Georg Schmied&amp;quot; in der Nähe von [[Bad Homburg]] gekauft hatte (Andere Quellen sprechen davon, daß Klar den Wagen am Nachmittag des 15.10. in Neu-Anspach bei [[Frankfurt am Main]] für die weitere Durchführung der [[Schleyer-Entführung]] gekauft hatte.), in der [[Rue Charles Péguy]] in [[Mülhausen]] gefunden. Rolf Heißler und Stefan Wisniewski sollen die letzten beiden [[RAF]]-Terroristen gewesen sein, die mit Schleyer zusammen waren, so daß einer von ihnen der Mörder gewesen sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Denis Payot=&lt;br /&gt;
* Die [[RAF]] schaltet den Genfer Anwalt Denis Payot als Vermittler ein.&lt;br /&gt;
* Sie sind der Meinung, daß er &amp;quot;Generalsekretär der Internationalen Föderation für Menschenrechte&amp;quot; bei den Vereinten Nationen sei, was aber nicht stimmt.&lt;br /&gt;
* Payot ist lediglich Präsident des privaten Vereins &amp;quot;Schweizerische Liga für Menschenrechte&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Zudem wird Denis Payot vom BKA engagiert.&lt;br /&gt;
* Dadurch gibt es relativ schnell eine Telefonüberwachung, bei der alle Ferngespräche aus dem Raum [[Köln]] in die Schweiz erfaßt werden.&lt;br /&gt;
* Sobald die Telefonnummer Payots gewählt wird, blinkt eine Lampe. Anschließend wird das Gespräch mitgehört und aufgezeichnet. Zudem wird auch verfolgt, von wo der Anruf kommt.&lt;br /&gt;
* Unmittelbar im Anschluß fahren Polizisten zum Ort des Anrufs.&lt;br /&gt;
* Oftmals ist die Polizei sehr nahe dran und die Entführer der [[RAF]] haben großes Glück.&lt;br /&gt;
* Ein Einsatzkommando der Polizei bleibt zum Beispiel einmal im Feierabendverkehr stecken. Ein anderes Mal wird es durch betrunkene Fußballfans von Borussia Dortmund behindert. In einem dritten Fall ist die Polizei sehr schnell am [[Köln]]er Hauptbahnhof, findet dann aber nur eine leere Telefonzelle vor.&lt;br /&gt;
* Die [[RAF]]-Terroristin Silke Maier-Witt erkennt die Falle, als sie eine Männerstimme sagen hörte &amp;quot;Da ist eine Frau&amp;quot;, noch bevor ihr Telefonat zu Payot durchgestellt wird. Sie sagt &amp;quot;Polizei hört mit, ich leg jetzt auf!&amp;quot; und flüchtet mit dem nächsten Schnellzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Fotogalerie=&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:kinderwagen1.JPG|der bei der Entführung benutzte Kinderwagen&lt;br /&gt;
File:kinderwagen2.JPG|der bei der Entführung benutzte Kinderwagen&lt;br /&gt;
File:friedrich-schmidt-str.jpg|Blick auf den Abstellort des weißen VW Bus auf der Friedrich-Schmidt-Straße in [[Köln]]&lt;br /&gt;
File:vincenz-statz-str2.jpg|Blick auf den Ort der Entführung im Februar 2021&lt;br /&gt;
File:schleyerdenkmal.jpg|Denkmal für die Ermordeten gegenüber dem Ort der Entführung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Stationen der Schleyer-Entführung=&lt;br /&gt;
&amp;lt;tab class=wikitable sep=comma head=top&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anschrift,Ort,Land,was,von,bis&lt;br /&gt;
[[Vincenz-Statz-Straße]],[[Köln]],Deutschland,[[Schleyer-Entführung]],05.09.,&lt;br /&gt;
[[Wiener Weg 1b]],[[Köln]],Deutschland,Fahrzeugwechsel,05.09.,&lt;br /&gt;
[[Zum Renngraben 8]],[[Erftstadt]],Deutschland,Versteck,05.09.,16.09.&lt;br /&gt;
[[Stevinstraat 266]],[[Den Haag]],Niederlande,Versteck,16.09.,20.09.&lt;br /&gt;
[[Duivenschieting 5]],Sint-Pieters-Woluwe,Belgien,Versteck,21.09.,18.10.&lt;br /&gt;
[[Rue Charles Péguy]],[[Mülhausen]],Frankreich,Fundort der Leiche,19.10.,&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tab&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ultimaten der Schleyer-Entführer=&lt;br /&gt;
&amp;lt;tab class=wikitable sep=comma head=top&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datum,Forderung&lt;br /&gt;
06.09.1977,Freilassung von elf Inhaftierten (darunter die Gefangenen aus der [[JVA Stammheim]]) inkl. deren Ausreise in ein Land ihrer Wahl und Geldübergabe von je 100.000 DM&lt;br /&gt;
09.09.1977,&lt;br /&gt;
10.09.1977,&lt;br /&gt;
12.09.1977,&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tab&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Wohnhaus von Hanns Martin Schleyer]]&lt;br /&gt;
* [[Wohnung von Hanns Martin Schleyer in Köln]]&lt;br /&gt;
* [[Entführung von Peter Lorenz]] (1975, ähnliche Durchführung)&lt;br /&gt;
* [[Grab von Heinz Peter Marcisz]]&lt;br /&gt;
* [[Grab von Hanns Martin Schleyer]]&lt;br /&gt;
* [[Attentat auf Gerold von Braunmühl]] (vermutlich gleiche Tatwaffe)&lt;br /&gt;
* [[Entführung der Lufthansa-Maschine Landshut]]&lt;br /&gt;
* [[An der Fuhr 5, 50997 Köln]] (Fundort des grauen Mercedes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Schleyer-Entführung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Hanns_Martin_Schleyer|Hanns Martin Schleyer}}&lt;br /&gt;
* [https://www.express.de/koeln/hanns-martin-schleyer-zeuge-aus-raderthal-sein-hinweis-haette-die-entfuehrung-verhindern-koennen-33903 &amp;quot;Kölner Zeuge: Sein Hinweis hätte die Entführung verhindern können&amp;quot; auf express.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.welt.de/dossiers/deutscherherbst/article1267775/Hanns-Martin-Schleyer-wird-ermordet.html &amp;quot;Hanns-Martin Schleyer wird ermordet&amp;quot; auf welt.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.ksta.de/koeln/lindenthal/schleyer-entfuehrung-blutspur-begann-am-stadtwald-3965954 &amp;quot;Blutspur begann am Stadtwald&amp;quot; auf ksta.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.focus.de/politik/deutschland/raf/tid-7267/schleyer-entfuehrung_aid_130928.html &amp;quot;Blutiger Zugriff in der Kölner Innenstadt&amp;quot; auf focus.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.express.de/news/50-jahre-express-schleyer-entfuehrung-schockte-die-nation-1393784 &amp;quot;Schleyer-Entführung schockte die Nation&amp;quot; auf express.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.br.de/nachricht/raf-terror-deutscher-herbst-story-100.html &amp;quot;Zeitzeugen blicken zurück&amp;quot; auf br.de]&lt;br /&gt;
* [https://story.ksta.de/2017/09/119-schuesse-im-koelner-stadtwald/ &amp;quot;119 Schüsse im Stadtwald&amp;quot; auf ksta.de]&lt;/div&gt;</summary>
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		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Wiener_Weg_1b,_50858_K%C3%B6ln&amp;diff=26806</id>
		<title>Wiener Weg 1b, 50858 Köln</title>
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				<updated>2024-04-07T16:43:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lage mit Bild | stadt = Köln | bild = wienerweg1b.jpg | lat = 50.927051 | lon = 6.865954 }}{{RAF}}&lt;br /&gt;
Die Wohnung 2065 in der sechsten Etage des Hauses [[Wiener Weg 1b, 50858 Köln]] wird von der [[RAF]] am 27.07.{{Jahr|1977}} nur angemietet, um an den Garagenschlüssel zu kommen. Die 27jährige Friederike Krabbe gibt sich dabei als Reiseleiterin aus und nennt sich &amp;quot;Lisa Ries&amp;quot;. Sie zahlt 380 Mark Monatsmiete sowie 55 Mark für einen Tiefgaragenplatz. In der Tiefgarage stellen die Terroristen zwei Autos ab: einen gelben gestohlenen Mercedes 300 D, der bei der [[Schleyer-Entführung]] die Wegstrecke blockieren wird, und einen weißen VW Bus, mit dem Schleyer nach seiner [[Schleyer-Entführung|Entführung]] vom Tatort weggebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=02.09.1977=&lt;br /&gt;
Anwohner im [[Wiener Weg 1b]] beschweren sich darüber, dass eine neue Nachbarin mehrere Tiefgaragenstellplätze blockiert. Ein Mieter notiert sich die Kennzeichen und schaut in einen abgestellten weißen VW Bus. Dort sieht er einen Kinderwagen stehen. Zudem steht in der Tiefgarage auch noch der gelbe Mercedes, der bei der [[Schleyer-Entführung]] als Sperrfahrzeug genutzt werden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=04.09.1977=&lt;br /&gt;
Tagsüber treffen sich Peter-Jürgen Boock und Stefan Wisniewski in [[Wuppertal]] mit Mitarbeitern des Rechtsanwalts Klaus Croissant. Diese schmuggelten Kassiber der in der [[JVA Stuttgart]] einsitzenden Mitglieder der [[RAF]] (Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe). Darin werden die Terroristen aufgefordert, innerhalb der nächsten zwei Wochen tätig zu werden, sonst dürften sie sich nicht mehr &amp;quot;[[RAF]]&amp;quot; nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit halten sich Rolf Heißler, Adelheid Schulz, Sieglinde Hofmann und Willy Peter Stoll bereits in der Wohnung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten in der Nacht diskutieren Boock, Stoll, Schulz, Hofmann, Heißler und Wisniewski auf Luftmatratzen sitzend. Heißler kommen Skrupel, die Begleiter Schleyers zu erschießen. Daraufhin wird er mit Adelheid Schulz für die Observation der Fahrtstrecke bestimmt. Stefan Wisniewski wird zum Anführer der [[Schleyer-Entführung]] bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brigitte Mohnhaupt ist zu diesem Zeitpunkt in Süddeutschland unterwegs, um von dort aus Bekennerschreiben abzuschicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=am Tattag (05.09.1977)=&lt;br /&gt;
==morgens==&lt;br /&gt;
Die Mitglieder des [[Kommando Siegfried Hausner|Kommandos Siegfried Hausner]] begeben sich vom [[Wiener Weg 1b, 50858 Köln|Wiener Weg 1b]] zur Wohnung im [[Uni-Center]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==nach der Tat==&lt;br /&gt;
Nachdem die Entführer mit dem unverletzt gebliebenen Schleyer in einem weißen VW-Bus vom Tatort geflohen sind und in der Tiefgarage des Hauses am [[Wiener Weg 1b]] das Fluchtfahrzeug gewechselt haben, bringen sie Schleyer nach Erftstadt-Liblar, wo im Hochhaus [[Zum Renngraben 8]] ein Appartement als Unterschlupf dient. Die Fahrt dorthin dauert ca. 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der VW Bus wird zwei Stunden nach der Tat vom Hausmeister entdeckt und an die Polizei gemeldet, die die betreffende Wohnung schließlich um 19.55 Uhr durchsucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Fotogalerie=&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:wienerweg1bhauseingang.jpg|Hauseingang [[Wiener Weg 1b, 50858 Köln]]&lt;br /&gt;
File:wienerweg1btiefgarage.jpg|Tiefgaragenausfahrt Wiener Weg 1b, 50858 Köln&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=siehe auch=&lt;br /&gt;
{{Schleyer-Entführung}}&lt;br /&gt;
{{konspirative Wohnungen der RAF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Hanns_Martin_Schleyer|Hanns Martin Schleyer}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Wiener_Weg_1b,_50858_K%C3%B6ln&amp;diff=26805</id>
		<title>Wiener Weg 1b, 50858 Köln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Wiener_Weg_1b,_50858_K%C3%B6ln&amp;diff=26805"/>
				<updated>2024-04-07T16:41:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lage mit Bild | stadt = Köln | bild = wienerweg1b.jpg | lat = 50.927051 | lon = 6.865954 }}{{RAF}}&lt;br /&gt;
Die Wohnung 2065 in der sechsten Etage des Hauses [[Wiener Weg 1b, 50858 Köln]] wird von der [[RAF]] am 27.07.{{Jahr|1977}} nur angemietet, um an den Garagenschlüssel zu kommen. Die 27jährige Friederike Krabbe gibt sich dabei als Reiseleiterin aus und nennt sich &amp;quot;Lisa Ries&amp;quot;. Sie zahlt 380 Mark Monatsmiete sowie 55 Mark für einen Tiefgaragenplatz. In der Tiefgarage stellen die Terroristen zwei Autos ab: einen gelben gestohlenen Mercedes 300 D, der bei der [[Schleyer-Entführung]] die Wegstrecke blockieren wird, und einen weißen VW Bus, mit dem Schleyer nach seiner [[Schleyer-Entführung|Entführung]] vom Tatort weggebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=02.09.1977=&lt;br /&gt;
Anwohner im [[Wiener Weg 1b]] beschweren sich darüber, daß eine neue Nachbarin mehrere Tiefgaragenstellplätze blockiert. Ein Mieter notiert sich die Kennzeichen und schaut in einen abgestellten weißen VW Bus. Dort sieht er einen Kinderwagen stehen. Zudem steht in der Tiefgarage auch noch der gelbe Mercedes, der bei der [[Schleyer-Entführung]] als Sperrfahrzeug genutzt werden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=04.09.1977=&lt;br /&gt;
Tagsüber treffen sich Peter-Jürgen Boock und Stefan Wisniewski in [[Wuppertal]] mit Mitarbeitern des Rechtsanwalts Klaus Croissant. Diese schmuggelten Kassiber der in der [[JVA Stuttgart]] einsitzenden Mitglieder der [[RAF]] (Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe). Darin werden die Terroristen aufgefordert, innerhalb der nächsten zwei Wochen tätig zu werden, sonst dürften sie sich nicht mehr &amp;quot;[[RAF]]&amp;quot; nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit halten sich Rolf Heißler, Adelheid Schulz, Sieglinde Hofmann und Willy Peter Stoll bereits in der Wohnung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten in der Nacht diskutieren Boock, Stoll, Schulz, Hofmann, Heißler und Wisniewski auf Luftmatratzen sitzend. Heißler kommen Skrupel, die Begleiter Schleyers zu erschießen. Daraufhin wird er mit Adelheid Schulz für die Observation der Fahrtstrecke bestimmt. Stefan Wisniewski wird zum Anführer der [[Schleyer-Entführung]] bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brigitte Mohnhaupt ist zu diesem Zeitpunkt in Süddeutschland unterwegs, um von dort aus Bekennerschreiben abzuschicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=am Tattag (05.09.1977)=&lt;br /&gt;
==morgens==&lt;br /&gt;
Die Mitglieder des [[Kommando Siegfried Hausner|Kommandos Siegfried Hausner]] begeben sich vom [[Wiener Weg 1b, 50858 Köln|Wiener Weg 1b]] zur Wohnung im [[Uni-Center]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==nach der Tat==&lt;br /&gt;
Nachdem die Entführer mit dem unverletzt gebliebenen Schleyer in einem weißen VW-Bus vom Tatort geflohen sind und in der Tiefgarage des Hauses am [[Wiener Weg 1b]] das Fluchtfahrzeug gewechselt haben, bringen sie Schleyer nach Erftstadt-Liblar, wo im Hochhaus [[Zum Renngraben 8]] ein Appartement als Unterschlupf dient. Die Fahrt dorthin dauert ca. 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der VW Bus wird zwei Stunden nach der Tat vom Hausmeister entdeckt und an die Polizei gemeldet, die die betreffende Wohnung schließlich um 19.55 Uhr durchsucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Fotogalerie=&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:wienerweg1bhauseingang.jpg|Hauseingang [[Wiener Weg 1b, 50858 Köln]]&lt;br /&gt;
File:wienerweg1btiefgarage.jpg|Tiefgaragenausfahrt Wiener Weg 1b, 50858 Köln&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=siehe auch=&lt;br /&gt;
{{Schleyer-Entführung}}&lt;br /&gt;
{{konspirative Wohnungen der RAF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Hanns_Martin_Schleyer|Hanns Martin Schleyer}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Vorlage:30._Juli&amp;diff=26804</id>
		<title>Vorlage:30. Juli</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Vorlage:30._Juli&amp;diff=26804"/>
				<updated>2024-04-07T16:38:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;30.07.1898: Otto von Bismarck stirbt. {{vor Jahren|1898}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.07.1930: Uruguay wird im eigenen Land Fußballweltmeister durch ein 4:2 gegen Argentinien. {{vor Jahren|1930}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.07.1932: [[Eröffnung der X. Olympischen Sommerspiele]] in [[Los Angeles]] {{vor Jahren|1932}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.07.1966: England wird in [[London]] durch ein 4:2 n. V. gegen Deutschland Fußballweltmeister. {{vor Jahren|1966}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.07.1977: Der [[RAF]]-Terrorist Knut Folkerts kauft in [[München]] einen VW Bus für die [[Schleyer-Entführung]]. {{vor Jahren|1977}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.07.1977: In [[Köln]]-Porz wird ein gelber Mercedes 300 D gestohlen, der ebenfalls bei der [[Schleyer-Entführung]] benutzt wird. {{vor Jahren|1977}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.07.1977: [[Attentat auf Jürgen Ponto]], der in seiner Villa in [[Oberursel]] von Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt erschossen wird {{Vor Jahren|1977}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Vorlage:25._Juli&amp;diff=26803</id>
		<title>Vorlage:25. Juli</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Vorlage:25._Juli&amp;diff=26803"/>
				<updated>2024-04-07T16:37:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;25.07.1892: Gründung von Hertha BSC [[Berlin]] {{vor Jahren|1892}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.07.1909: Louis Blériot überfliegt als erster Mensch den Ärmelkanal. {{vor Jahren|1909}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.07.1977: Willy Peter Stoll kauft als &amp;quot;Peter Borge&amp;quot; den weißen VW Bus, der bei der [[Schleyer-Entführung]] benutzt wird. {{vor Jahren|1977}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.07.1978: In England wird das erste Retortenbaby der Welt geboren. {{vor Jahren|1978}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.07.1980: [[Verkehrsunfall von Wolfgang Beer und Juliane Plambeck|Wolfgang Beer und Juliane Plambeck sterben bei einem Verkehrsunfall]] in [[Bietigheim-Bissingen]].{{Vor Jahren|1980}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.07.1986: [[Sprengstoffanschlag auf das Dornier-Werk]] in [[Friedrichshafen]] {{vor Jahren|1986}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.07.1992: Eröffnung der XXV. Olympischen Sommerspiele in [[Barcelona]] {{vor Jahren|1992}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Schleyer-Entf%C3%BChrung&amp;diff=26802</id>
		<title>Schleyer-Entführung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Schleyer-Entf%C3%BChrung&amp;diff=26802"/>
				<updated>2024-04-07T16:35:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: /* Vorgeschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Attentat | stadt = Köln | jahr = 1977 | opfer = Hanns Martin Schleyer, Heinz Marcisz, Reinhold Brändle, Helmut Ulmer und Roland Pieler | bild  = vincenz-statz-str.jpg | lat = 50.934675 | lon = 6.889568 }}{{RAF}}{{Stadtteil | Köln-Braunsfeld }}&lt;br /&gt;
Hanns Martin Schleyer wird am 05.09.{{Jahr|1977}} in der Vincenz-Stratz-Straße nahe der Einmündung zur Junkersdorfer Straße in [[Köln]]-[[:Kategorie:Köln-Braunsfeld|Braunsfeld]] entführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Vorgeschichte=&lt;br /&gt;
* 26.04.1977: Im [[Welt-Wirtschafts-Archiv]] in [[Hamburg]] schaut Willy Peter Stoll in eine Akte mit Presseartikeln über Hanns Martin Schleyer. Dabei gibt er an, &amp;quot;Fehr&amp;quot; zu heißen.&lt;br /&gt;
* 23.07.1977: Rolf Heißler kauft als &amp;quot;Konrad Binder&amp;quot; in [[Köln]] für 2900 DM einen Alfa Romeo, der bei der Observierung durch Brigitte Mohnhaupt, Adelheid Schulz, Stefan Wisniewski, Peter-Jürgen Boock und Sieglinde Hofmann benutzt wird. Das Kennzeichen GL-VA 48 wird gegen ein Dublettenkennzeichen ausgetauscht.&lt;br /&gt;
* 30.07.1977: Knut Folkerts kauft in [[München]] einen weiteren VW Bus.&lt;br /&gt;
* 06.08.1977: Willy Peter Stoll kauft für 3500 DM in [[Forsbach]] einen grauen Mercedes 230/6. Im Kaufvertrag ist der Name Martin Klas, Goltsteiner Str. 191, Köln 51 eingetragen. Die Kennzeichen GL-CR 416 tauscht er gegen BM-A 812 - Dubletten.&lt;br /&gt;
* Kauf und Diebstahl von zwei weiteren Autos durch die [[RAF]] (Stoll kauft einen weißen VW Bus, ein gelber Mercedes 300 D wurde durch weitere Aktivisten &amp;quot;besorgt&amp;quot;.)&lt;br /&gt;
* Anmieten von vier Wohnungen durch die [[RAF]]&lt;br /&gt;
* Präparieren der Fahrzeuge: Ausbau der Sitzbank aus dem weißen VW Bus, Schneiden eines Lochs in die Rückwand zum Kofferraum des grauen Mercedes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==02.09.1977==&lt;br /&gt;
{{Lage mit Bild klein | stadt = Köln | bild = raderthalguertel8.jpg | lat = 50.904067 | lon = 6.949246 }}&lt;br /&gt;
* Uwe Gartiser beobachtet am 02.09.{{Jahr|1977}}, einem Freitag, von seiner Wohnung am Raderthalgürtel aus einen ganz in der Nähe neben einer Telefonzelle parkenden Alfa Romeo.&lt;br /&gt;
* Der gleiche Wagen fällt ihm bereits einen Tag vorher auf, weil er an der gleichen Stelle stand.&lt;br /&gt;
* Gartiser sieht drei junge Frauen, die sich in der Nähe des Autos befinden oder im Auto sitzen und den Verkehr beobachten. Eine Frau hantiert mit einem Schraubenzieher am Auto.&lt;br /&gt;
* Zwei der Frauen stehen später auf den Fahndungslisten. Es handelt sich um Brigitte Mohnhaupt und Adelheid Schulz.&lt;br /&gt;
* Die Route von der Arbeitgeberzentrale am Oberländer Ufer zur Dienstwohnung in Braunsfeld führt über den Raderthalgürtel.&lt;br /&gt;
* Gartiser ruft um 17:32 Uhr den Polizeinotruf an und fragt, wer für Terrorismusbekämpfung zuständig sei.&lt;br /&gt;
* Die Kölner Polizeileitstelle schickt den Streifenwagen &amp;quot;Arnold 12/20&amp;quot; zum Einsatzort und gibt über Funk folgendes an die eingesetzten Kollegen weiter: &amp;quot;Verdächtige Personen am Kfz, Raderthalgürtel, gegenüber Schwimmbad&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Der Polizeibeamte in der Leitstelle notiert auf einem Vordruck &amp;quot;Verd. Kfz K-XY 847 ... Raderthalgürtel 5 ... Insassen 3 weibl. Personen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Als die Polizisten am Einsatzort ankommen, verlangen sie Führerschein, Fahrzeugschein und die Personalausweise.&lt;br /&gt;
* Die anschließende Fahndungsabfrage des Kennzeichens verläuft negativ. Da es sich um ein sog. &amp;quot;Dublettenfahrzeug&amp;quot; handelt, ist dieses Ergebnis logisch, denn das Nummernschild eines tatsächlich vorhandenen Fahrzeugs wurde kopiert und an einem baugleichen Fahrzeug mit gleichem Aussehen angebracht.&lt;br /&gt;
* Bei einer Überprüfung der Fahrgestellnummer des Alfa Romeo mit der im Fahrzeugschein eingetragenen Fahrgestellnummer hätten die Polizisten das &amp;quot;Dublettenfahrzeug&amp;quot; enttarnt.&lt;br /&gt;
* Im Anschluß folgt die Fahndungsabfrage der Personalien der drei Frauen. Und genau dabei kommt es zu einem Systemfehler oder -absturz, so daß es kein Ergebnis gibt.&lt;br /&gt;
* Der Heizungsschlauch am Alfa Romeo leckt, was vermutlich ein vorgetäuschter Defekt ist, um den längeren Zeitraum zu erklären, den das Fahrzeug am Einsatzort steht.&lt;br /&gt;
* Die Polizisten schauen sich den Defekt an, als ein Mercedes zum Einsatzort kommt.&lt;br /&gt;
* Dessen Insassen interessieren sich augenscheinlich ebenfalls für den Alfa Romeo.&lt;br /&gt;
* Einer der Insassen des Mercedes steigt aus und kommt zu den Polizisten und den Frauen.&lt;br /&gt;
* Im folgenden Gespräch erfährt er, daß die Polizisten die Frauen zu einer nahen Werkstatt lotsen wollen.&lt;br /&gt;
* Der Mercedes fährt in einigem Abstand hinter den beiden Fahrzeugen bis auf das Gelände der Werkstatt.&lt;br /&gt;
* Dort wird der Heizungsschlauch von einem Mechaniker repariert. Die Polizisten sind während der Reparatur dabei.&lt;br /&gt;
* Im Mercedes sitzen zu dieser Zeit übrigens die [[RAF]]-Terroristen Stefan Wisniewski, Peter-Jürgen Boock (&amp;quot;Unsere Maschinenpistolen waren schußbereit, mein Puls raste.&amp;quot;), Rolf Heißler und Rolf Clemens Wagner.&lt;br /&gt;
* Wenige Stunden später treffen sich die Mitglieder der [[RAF]] in einer konspirativen Wohnung am [[Wiener Weg 1b, 50858 Köln|Wiener Weg 1b]] in [[Köln]].&lt;br /&gt;
* Der Alfa Romeo wird Wochen später in [[Frankfurt am Main]] in der Nähe einer konspirativen [[RAF]]-Wohnung gefunden.&lt;br /&gt;
* Bei einer Untersuchung durch das BKA werden die Fingerabdrücke von Brigitte Mohnhaupt und Adelheid Schulz gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=05.09.1977=&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border:1px solid lightsteelblue;padding:0.5em;margin-bottom:1em; float:right;width: 350px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;random&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat | Ich wusste schon, dass die da diesen Kinderwagen einsetzen ... und ich wusste, dass darin die Waffen versteckt waren. | Silke Maier-Witt im November 2017 }}&lt;br /&gt;
@@@&lt;br /&gt;
{{Zitat | Es ging darum, den Wagen zu stoppen. Daß da geschossen würde, war klar. | Silke Maier-Witt im November 2017 }}&lt;br /&gt;
@@@&lt;br /&gt;
{{Zitat | Wenn moralische Kriterien eine Rolle gespielt hätten, dann wäre das Ganze gar nicht erst gemacht worden. | Silke Maier-Witt im November 2017 }}&lt;br /&gt;
@@@&lt;br /&gt;
{{Zitat | Ich schäme mich sehr. | Silke Maier-Witt im November 2017 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/random&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Monika Helbing hat in den Tagen vor der [[Schleyer-Entführung]] unter den Namen &amp;quot;Brigitte Ewers&amp;quot; und &amp;quot;Frau Behringer&amp;quot; telegraphisch von [[Hannover]] nach [[Genf]] dreimal je 3000 Mark Reisespesen an einen &amp;quot;Axel Egelsberger&amp;quot; im Hotel &amp;quot;De l'Arbalete&amp;quot; angewiesen. Dabei handelt es sich in Wahrheit um Knut Folkerts, der am Tattag nach Erhalt des Geldes frühmorgens mit der Bahn von [[Genf]] nach [[Köln]] fährt. Durch diesen Vorgang werden zumindest 9000 Deutsche Mark, die vermutlich aus illegalen Aktivitäten (z. B. Bankraub) stammen, gewaschen.&lt;br /&gt;
* Rolf Heißler und Silke Meier-Witt fahren zum Raderthalgürtel 5 und parken dort mit ihrem Auto. Sie sehen Schleyer jedoch nicht vorbeifahren, wie Maier-Witt in einem Interview mit der Bild-Zeitung am 29.11.2017 angibt.&lt;br /&gt;
* Angelika Speitel und Adelheid Schulz stellen sich direkt vor das [[BDA-Gebäude]] am [[Gustav-Heinemann-Ufer 72]], in dem Hanns Martin Schleyer sein Büro hat.&lt;br /&gt;
* Boock, Hofmann, Stoll und Wisniewski fahren mit dem weißen VW Bus (Kennzeichen: K-C 3849) und dem gelben Mercedes (Kennzeichen: K-LZ 589) zur Aachener Straße, unweit des Wohnortes von Schleyer, und setzen sich ins [[Café Stass]].&lt;br /&gt;
* Abholung von Hanns Martin Schleyer von seinem Fahrer Heinz Marcisz (41) in einem dunklen Mercedes 450 SEL um ca. 17:10 Uhr von der Arbeitgeberzentrale am [[Gustav-Heinemann-Ufer 72]] in [[Köln]]&lt;br /&gt;
* Fahrtziel: Schleyers Dienstwohnung in der [[Raschdorffstraße 10]] in [[Köln]]-[[Köln-Braunsfeld|Braunsfeld]] {{Lage mit Bild klein | stadt = Köln | bild = raschdorffstr10.jpg | lat = 50.935876 | lon = 6.892128}}&lt;br /&gt;
* In einem hellen Mercedes 280 E folgen die bewaffneten Polizisten Reinhold Brändle (Fahrer, 41), Helmut Ulmer (Beifahrer, 24) und Roland Pieler (im Fond, 20).&lt;br /&gt;
* Telefonkette des [[RAF]]-[[Kommando Siegfried Hausner|Kommandos Siegfried Hausner]], um das Erscheinen Schleyers an die vier im Hinterhalt wartenden Terroristen zu melden: Speitel und Schulz rufen im [[Café Stass]] an und teilen den dort wartenden Terroristen das Codewort &amp;quot;Mendocino&amp;quot; mit.&lt;br /&gt;
* Wisniewski und Stoll fahren im Mercedes zur Vincenz-Statz-Straße und Boock und Hofmann im weißen VW Bus zur Friedrich-Schmidt-Straße.&lt;br /&gt;
* Stefan Wisniewski ist als Anführer der [[Schleyer-Entführung]] vorgesehen.&lt;br /&gt;
* Auf die Polizisten sind Peter-Jürgen Boock und Sieglinde Hofmann angesetzt, Willy-Peter Stoll soll Schleyers Fahrer ausschalten und Stefan Wisniewski Hanns Martin Schleyer überwältigen.&lt;br /&gt;
* Die Familie Schleyer erfährt von dem Attentat zunächst durch einen Anruf eines Bild-Reporters und von der dpa. Das sagte Jörg Schleyer in der Sendung &amp;quot;Markus Lanz&amp;quot; am 07.09.2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verlauf der Tat==&lt;br /&gt;
{{Chronologie Schleyer-Entführung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf der Entführung wurde Schleyer noch an folgenden Orten gefangengehalten:&lt;br /&gt;
* [[Stevinstraat 266, 2587 EW Den Haag]] (angemietet durch Angelika Speitel)&lt;br /&gt;
* [[Duivenschieting 5, 1150 Sint-Pieters-Woluwe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leiche von Hanns Martin Schleyer wird nach dem Ende der Entführung in einem Audi 100 mit Bad Homburger Kennzeichen, den Christian Klar am 14.10.{{Jahr|1977}} als &amp;quot;Hans-Georg Schmied&amp;quot; in der Nähe von [[Bad Homburg]] gekauft hatte (Andere Quellen sprechen davon, daß Klar den Wagen am Nachmittag des 15.10. in Neu-Anspach bei [[Frankfurt am Main]] für die weitere Durchführung der [[Schleyer-Entführung]] gekauft hatte.), in der [[Rue Charles Péguy]] in [[Mülhausen]] gefunden. Rolf Heißler und Stefan Wisniewski sollen die letzten beiden [[RAF]]-Terroristen gewesen sein, die mit Schleyer zusammen waren, so daß einer von ihnen der Mörder gewesen sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Denis Payot=&lt;br /&gt;
* Die [[RAF]] schaltet den Genfer Anwalt Denis Payot als Vermittler ein.&lt;br /&gt;
* Sie sind der Meinung, daß er &amp;quot;Generalsekretär der Internationalen Föderation für Menschenrechte&amp;quot; bei den Vereinten Nationen sei, was aber nicht stimmt.&lt;br /&gt;
* Payot ist lediglich Präsident des privaten Vereins &amp;quot;Schweizerische Liga für Menschenrechte&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Zudem wird Denis Payot vom BKA engagiert.&lt;br /&gt;
* Dadurch gibt es relativ schnell eine Telefonüberwachung, bei der alle Ferngespräche aus dem Raum [[Köln]] in die Schweiz erfaßt werden.&lt;br /&gt;
* Sobald die Telefonnummer Payots gewählt wird, blinkt eine Lampe. Anschließend wird das Gespräch mitgehört und aufgezeichnet. Zudem wird auch verfolgt, von wo der Anruf kommt.&lt;br /&gt;
* Unmittelbar im Anschluß fahren Polizisten zum Ort des Anrufs.&lt;br /&gt;
* Oftmals ist die Polizei sehr nahe dran und die Entführer der [[RAF]] haben großes Glück.&lt;br /&gt;
* Ein Einsatzkommando der Polizei bleibt zum Beispiel einmal im Feierabendverkehr stecken. Ein anderes Mal wird es durch betrunkene Fußballfans von Borussia Dortmund behindert. In einem dritten Fall ist die Polizei sehr schnell am [[Köln]]er Hauptbahnhof, findet dann aber nur eine leere Telefonzelle vor.&lt;br /&gt;
* Die [[RAF]]-Terroristin Silke Maier-Witt erkennt die Falle, als sie eine Männerstimme sagen hörte &amp;quot;Da ist eine Frau&amp;quot;, noch bevor ihr Telefonat zu Payot durchgestellt wird. Sie sagt &amp;quot;Polizei hört mit, ich leg jetzt auf!&amp;quot; und flüchtet mit dem nächsten Schnellzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Fotogalerie=&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:kinderwagen1.JPG|der bei der Entführung benutzte Kinderwagen&lt;br /&gt;
File:kinderwagen2.JPG|der bei der Entführung benutzte Kinderwagen&lt;br /&gt;
File:friedrich-schmidt-str.jpg|Blick auf den Abstellort des weißen VW Bus auf der Friedrich-Schmidt-Straße in [[Köln]]&lt;br /&gt;
File:vincenz-statz-str2.jpg|Blick auf den Ort der Entführung im Februar 2021&lt;br /&gt;
File:schleyerdenkmal.jpg|Denkmal für die Ermordeten gegenüber dem Ort der Entführung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Stationen der Schleyer-Entführung=&lt;br /&gt;
&amp;lt;tab class=wikitable sep=comma head=top&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anschrift,Ort,Land,was,von,bis&lt;br /&gt;
[[Vincenz-Statz-Straße]],[[Köln]],Deutschland,[[Schleyer-Entführung]],05.09.,&lt;br /&gt;
[[Wiener Weg 1b]],[[Köln]],Deutschland,Fahrzeugwechsel,05.09.,&lt;br /&gt;
[[Zum Renngraben 8]],[[Erftstadt]],Deutschland,Versteck,05.09.,16.09.&lt;br /&gt;
[[Stevinstraat 266]],[[Den Haag]],Niederlande,Versteck,16.09.,20.09.&lt;br /&gt;
[[Duivenschieting 5]],Sint-Pieters-Woluwe,Belgien,Versteck,21.09.,18.10.&lt;br /&gt;
[[Rue Charles Péguy]],[[Mülhausen]],Frankreich,Fundort der Leiche,19.10.,&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tab&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ultimaten der Schleyer-Entführer=&lt;br /&gt;
&amp;lt;tab class=wikitable sep=comma head=top&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datum,Forderung&lt;br /&gt;
06.09.1977,Freilassung von elf Inhaftierten (darunter die Gefangenen aus der [[JVA Stammheim]]) inkl. deren Ausreise in ein Land ihrer Wahl und Geldübergabe von je 100.000 DM&lt;br /&gt;
09.09.1977,&lt;br /&gt;
10.09.1977,&lt;br /&gt;
12.09.1977,&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tab&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Wohnhaus von Hanns Martin Schleyer]]&lt;br /&gt;
* [[Wohnung von Hanns Martin Schleyer in Köln]]&lt;br /&gt;
* [[Entführung von Peter Lorenz]] (1975, ähnliche Durchführung)&lt;br /&gt;
* [[Grab von Heinz Peter Marcisz]]&lt;br /&gt;
* [[Grab von Hanns Martin Schleyer]]&lt;br /&gt;
* [[Attentat auf Gerold von Braunmühl]] (vermutlich gleiche Tatwaffe)&lt;br /&gt;
* [[Entführung der Lufthansa-Maschine Landshut]]&lt;br /&gt;
* [[An der Fuhr 5, 50997 Köln]] (Fundort des grauen Mercedes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Schleyer-Entführung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Hanns_Martin_Schleyer|Hanns Martin Schleyer}}&lt;br /&gt;
* [https://www.express.de/koeln/hanns-martin-schleyer-zeuge-aus-raderthal-sein-hinweis-haette-die-entfuehrung-verhindern-koennen-33903 &amp;quot;Kölner Zeuge: Sein Hinweis hätte die Entführung verhindern können&amp;quot; auf express.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.welt.de/dossiers/deutscherherbst/article1267775/Hanns-Martin-Schleyer-wird-ermordet.html &amp;quot;Hanns-Martin Schleyer wird ermordet&amp;quot; auf welt.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.ksta.de/koeln/lindenthal/schleyer-entfuehrung-blutspur-begann-am-stadtwald-3965954 &amp;quot;Blutspur begann am Stadtwald&amp;quot; auf ksta.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.focus.de/politik/deutschland/raf/tid-7267/schleyer-entfuehrung_aid_130928.html &amp;quot;Blutiger Zugriff in der Kölner Innenstadt&amp;quot; auf focus.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.express.de/news/50-jahre-express-schleyer-entfuehrung-schockte-die-nation-1393784 &amp;quot;Schleyer-Entführung schockte die Nation&amp;quot; auf express.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.br.de/nachricht/raf-terror-deutscher-herbst-story-100.html &amp;quot;Zeitzeugen blicken zurück&amp;quot; auf br.de]&lt;br /&gt;
* [https://story.ksta.de/2017/09/119-schuesse-im-koelner-stadtwald/ &amp;quot;119 Schüsse im Stadtwald&amp;quot; auf ksta.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Vorlage:23._Juli&amp;diff=26801</id>
		<title>Vorlage:23. Juli</title>
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				<updated>2024-04-07T16:34:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;23.07.1070: Der [[RAF]]-Terrorist Horst Mahler landet aus [[Beirut]] kommend in [[Berlin]]-Schönefeld. {{vor Jahren|1970}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
23.07.1977: Der [[RAF]]-Terrorist Rolf Gerhard Heißler kauft als &amp;quot;Konrad Binder&amp;quot; einen Alfa Romeo, der bei der Observierung im Vorfeld der [[Schleyer-Entführung]] durch Brigitte Mohnhaupt und Adelheid Schulz benutzt wird. {{vor Jahren|1977}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
23.07.1984: Der Boxer Gustav &amp;quot;Bubi&amp;quot; Scholz erschießt seine Frau. {{vor Jahren|1984}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
23.07.1995: Der Spanier Miguel Indurain gewinnt zum fünften Mal in Folge die Tour de France. {{vor Jahren|1995}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
23.07.1998: deutsche Filmpremiere des Films &amp;quot;[[:Kategorie:Drehort &amp;quot;Stadt der Engel&amp;quot;|Stadt der Engel]]&amp;quot; {{vor Jahren|1998}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

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		<title>Uni-Center Köln</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: /* Deutscher Herbst */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Drehort | stadt = Köln | titel = Die verlorene Ehre der Katharina Blum | bild = uni-center.jpg | lat = 50.921842 | lon = 6.932934 }}{{RAF}}&lt;br /&gt;
=Drehort=&lt;br /&gt;
Das [[Uni-Center]] (Anschrift: [[Luxemburger Str. 124, 50939 Köln]]) war einer der Drehorte des Films {{Filmtitel|Die verlorene Ehre der Katharina Blum}}, der am 10.10.{{Jahr|1975}} Premiere hatte und auf dem gleichnamigen Roman von Heinrich Böll beruhte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Deutscher Herbst=&lt;br /&gt;
Während des Deutschen Herbstes mietete das [[RAF]]-[[Kommando Siegfried Hausner]] durch Adelheid Schulz am 10.08.{{Jahr|1977}} unter dem Namen &amp;quot;Barbara Marquardt&amp;quot; die Wohnung 2601 im [[Uni-Center]] an, um dort die [[Schleyer-Entführung]] vorzubereiten. Am Tattag trafen sich die Entführer von Hanns Martin Schleyer hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kündigungsbrief der konspirativen Wohnung im [[Uni-Center Köln]], die von der Polizei am 05.10. entdeckt wird, war auf der gleichen Schreibmaschine geschrieben wie die bei der [[Schleyer-Entführung]] im weißen VW Bus zurückgelassene Meldung. In der Wohnung fand die Polizei die Abdeckkappe und das Typenschild des bei der [[Schleyer-Entführung]] benutzten Kinderwagens und einige unbenutzte Packungen mit Autoaufklebern mit den Motiven &amp;quot;Kleeblatt&amp;quot; und &amp;quot;Panther&amp;quot;. Diese Motive klebten auf dem Tank der Suzuki, die bei [[Mord an Siegfried Buback]] verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10.10. fand die Polizei in der Tiefgarage den Alfa Romeo Giulia 1600 Super, den [[RAF]]-Mitglied Rolf Heißler unter dem Namen &amp;quot;Konrad Binder&amp;quot; am 23.07. für 2900 Mark privat gekauft hatte, und mit dem Brigitte Mohnhaupt und Adelheid Schulz die Fahrstrecke Schleyers ausspionierten. Im Fahrzeug wurde ein zweiter roter Gummihandschuh gefunden. Auf der Fahrerseite konnte die Polizei am Ausstellfenster einen Fingerabdruck von Adelheid Schulz sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13.10.1977 durchsuchte die GSG 9 im [[Uni-Center]] mehrere Wohnungen und konnte ermitteln, daß die Krankenschwester Adelheid Schulz unter dem Namen &amp;quot;Barbara Marquardt&amp;quot; bis Ende September 1977 eine konspirative Wohnung gemietet hatte. Während der Durchsuchung wurde die [[Entführung der Lufthansa-Maschine Landshut|Lufthansa-Maschine Landshut entführt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Kino im Uni-Center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Schleyer-Entführung}}&lt;br /&gt;
{{konspirative Wohnungen der RAF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Videos=&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;OFTQOik6PNY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
* [http://www.emporis.de/buildings/109567/uni-center-cologne-germany Uni-Center auf emporis.de]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-center.de/ offizielle Homepage]&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Hanns_Martin_Schleyer|Hanns Martin Schleyer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stadtteil | Köln-Sülz }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

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		<title>Vorlage:30. November</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;30.11.1962: Eastern Air Lines Flug 512 stürzt beim Landeanflug im Nebel auf den Idlewild Airport in [[New York City]] ab. Dabei sterben 25 der 51 Insassen an Bord. {{vor Jahren|1962}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.11.1976: [[Verhaftung von Siegfried Haag und Roland Mayer]] bei einer Verkehrskontrolle {{Vor Jahren|1976}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.11.1981: Beginn der [[Genf]]er Konferenz {{Vor Jahren|1981}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.11.1982: Veröffentlichung des Musikvideos &amp;quot;[[:Kategorie:Drehort &amp;quot;Thriller&amp;quot;|Thriller]]&amp;quot; von Michael Jackson {{vor Jahren|1982}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.11.1988: Die [[RAF]]-Terroristen Klaus Jünschke und Manfred Grashof werden vom rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel begnadigt. {{Vor Jahren|1988}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.11.1989: [[Attentat auf Alfred Herrhausen]] in [[Bad Homburg]] {{Vor Jahren|1989}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.11.1989: Die durch Bundespräsident von Weizsäcker begnadigte [[RAF]]-Terroristin Verena Becker verlässt die [[JVA Willich II]]. {{vor Jahren|1989}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.11.2018: George Herbert Walker Bush, 41. Präsident der U.S.A., stirbt in [[Houston]]. {{Vor Jahren|2018}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.11.2021: Klaus Rainer Röhl, der Ex-Mann von Ulrike Meinhof, stirbt in [[Köln]]. {{vor Jahren|2021}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.11.2022: Die österreichische Schauspielerin Christiane Hörbiger stirbt in [[Wien]]. {{vor Jahren|2022}}&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Vorlage:25. September</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;25.09.1953: Eröffnung des &amp;quot;[[Roxy]]&amp;quot;-Lichtspielhauses am Chlodwigplatz in [[Köln]] {{vor Jahren|1953}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.09.1977: Die [[RAF]]-Terroristen Peter-Jürgen Boock und Brigitte Mohnhaupt fliegen von [[Brüssel]] nach [[Bagdad]]. {{vor Jahren|1977}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.09.1989: Die [[RAF]]-Terroristin Verena Becker wird von Bundespräsident Richard von Weizsäcker begnadigt. {{vor Jahren|1989}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.09.2008: Beginn der Dreharbeiten zum Film &amp;quot;[[:Kategorie:Drehort &amp;quot;From Paris with Love&amp;quot;|From Paris with Love]]&amp;quot; {{vor Jahren|2008}}&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Niedstraße 14, 12159 Berlin</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lage mit Bild | bild = niedstr14.jpg | stadt = Berlin | lat = 52.472648 | lon = 13.331844 }}{{RAF}}&lt;br /&gt;
Zeitgleich zur Wohnung in der [[Fregestraße 19, 12159 Berlin|Fregestraße 19]] bewohnten die Mitglieder der [[Kommune 1]] in [[Berlin]]-Friedenau eine 800 Meter entfernte Dachgeschosswohnung in der [[Niedstraße 14, 12159 Berlin|Niedstraße 14]]. Diese Wohnung gehörte dem Schriftsteller Uwe Johnson, der nichts davon wusste. Hier wurde u. a. die [[Kommune 1]] am 12.01.{{Jahr|1967}} gegründet und das &amp;quot;Puddingattentat&amp;quot; durch die Kommune I vorbereitet. Hierzu traf man sich am 02.04.{{Jahr|1967}} mit mehreren Demonstranten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wohnten die Kommunarden Dieter Kunzelmann, Rainer Langhans, Ulrich Enzensberger, Fritz Teufel, Dagmar Seehuber und Dorothea Ridder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Brand am 12.11.{{Jahr|1967}} im Haus kam Jutta Schmidt, die Schwägerin Johnsons, ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kommune 1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Niedstraße 13, 12159 Berlin]] (Nachbarhaus; [[Wohnhaus von Günter Grass]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Kommune_1|Kommune 1}}&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lage mit Bild | bild = niedstr14.jpg | stadt = Berlin | lat = 52.472648 | lon = 13.331844 }}{{RAF}}&lt;br /&gt;
Zeitgleich zur Wohnung in der [[Fregestraße 19, 12159 Berlin|Fregestraße 19]] bewohnten die Mitglieder der [[Kommune 1]] in [[Berlin]]-Friedenau eine 800 Meter entfernte Dachgeschosswohnung in der [[Niedstraße 14, 12159 Berlin|Niedstraße 14]]. Diese Wohnung gehörte dem Schriftsteller Uwe Johnson, der nichts davon wußte. Hier wurde u. a. die [[Kommune 1]] am 12.01.{{Jahr|1967}} gegründet und das &amp;quot;Puddingattentat&amp;quot; durch die Kommune I vorbereitet. Hierzu traf man sich am 02.04.{{Jahr|1967}} mit mehreren Demonstranten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wohnten die Kommunarden Dieter Kunzelmann, Rainer Langhans, Ulrich Enzensberger, Fritz Teufel, Dagmar Seehuber und Dorothea Ridder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Brand am 12.11.{{Jahr|1967}} im Haus kam Jutta Schmidt, die Schwägerin Johnsons, ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kommune 1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Niedstraße 13, 12159 Berlin]] (Nachbarhaus; [[Wohnhaus von Günter Grass]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Kommune_1|Kommune 1}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Wohnort_Ulrich_Schm%C3%BCcker&amp;diff=26795</id>
		<title>Wohnort Ulrich Schmücker</title>
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				<updated>2024-04-07T13:43:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: Weiterleitung nach Lahnstraße 82, 12055 Berlin erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Lahnstraße 82, 12055 Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Entf%C3%BChrung_von_Peter_Lorenz&amp;diff=26794</id>
		<title>Entführung von Peter Lorenz</title>
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				<updated>2024-04-07T13:42:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: /* siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lage | stadt = Berlin | stadtteil = Zehlendorf | lat = 52.452471 | lon = 13.244576 }}{{RAF}}&lt;br /&gt;
Am 27.02.{{Jahr|1975}} entführte die &amp;quot;Bewegung 2. Juni&amp;quot; Peter Lorenz, den Berliner Bürgermeisterkandidaten der CDU. Am nächsten Tag wurden ihre Forderungen zusammen mit einem Polaroidfoto des Entführten veröffentlicht. Sie forderten die Freilassung der Gefangenen Horst Mahler, Verena Becker, Gabriele Kröcher-Tiedemann, Ingrid Siepmann, Rolf Heissler und Rolf Pohle. Außer Horst Mahler gehörten alle Gefangenen mehr oder weniger zum Umfeld der &amp;quot;Bewegung 2. Juni&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lorenz' 37 Jahre alter Chauffeur Werner Sowa wartete um 08.45 Uhr vor der Wohnanschrift von Lorenz am Elvirasteig mit einem Mercedes-Dienstwagen. Die Fahrt sollte direkt ins Büro gehen. Auf dem Weg ins Rathaus Schöneberg nahm der Chauffeur die Route entlang des Quermatenwegs Richtung Autobahn. In Höhe des Ithweges wurde der Pkw mit einem die Straße blockierenden Lastwagen der Speditionsfirma Karolewicz zum Halten gezwungen und es kam zum Auffahrunfall mit einem nachfolgenden Fiat. In diesem roten Fiat saßen laut Chauffeur mindestens drei Personen. Sowa wollte sich den Schaden ansehen und wurde dabei von einem Unbekannten, der aus dem Gebüsch kam, niedergeschlagen und Lorenz anschließend entführt. Die Täter sprangen alle in den Dienstwagen von Lorenz und fuhren mit ihm davon. Im Pkw kam es während der Flucht zu einem Handgemenge, weil Lorenz sich heftig wehrte. Dabei ging die Frontscheibe zu Bruch. Der Dienstwagen raste mit ca. 160 km/h durch den morgendlichen Verkehr über die Autobahn in Richtung Innenstadt. Dabei überholten die Täter nach eigener Aussage (von Till Meyer) sogar einen Polizeiwagen. Lorenz wurden die Augen verbunden. Ein weiterer Täter folgte dem Auto mit einem roten Ford Consul, der Wochen zuvor in [[Berlin]]-[[Berlin-Heiligensee|Heiligensee]] gestohlen und mit gefälschten Kennzeichen versehen worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dienstwagen wurde in einer Tiefgarage im Haus [[Neue Kantstraße 25a, 14057 Berlin|Neue Kantstr. 25a]] abgestellt. Lorenz selbst, der inzwischen mit einer Spritze betäubt wurde, wurde in den Kofferraum eines Golf verladen und weiter transportiert. Auf der Züllichauer Straße wurde Lorenz noch einmal verladen. Die Entführer legten ihn in eine Kiste, ehe man mit einem Kastenwagen zum endgültigen Versteck fuhr, das sich in einem Kellerraum in der [[Schenkendorfstraße 7, 10965 Berlin|Schenkendorfstr. 7]] in [[Berlin]]-[[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberg]] befand. Hier hatte die &amp;quot;Bewegung 2. Juni&amp;quot; einen Second-Hand-Laden gemietet, um an die Kellerräumlichkeiten zu kommen. Als die Entführer die Kiste mit Lorenz ins Haus trugen, standen daneben drei Frauen, die sich unterhielten und sich auch nicht von den Männern stören ließen, die die Kiste ins Haus trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung entschloss sich, auf die Forderung der Entführer einzugehen. Bis auf Horst Mahler, der einen Austausch abgelehnt hatte, wurden die Gefangenen am 03.03.1975 mit einer Boeing 707 nach Aden im damaligen Südjemen ausgeflogen. Nachdem der Pastor und ehemalige Regierende Bürgermeister Heinrich Albertz, der die Gefangenen auf diesem Flug begleitet hatte, die festgelegte Losung (&amp;quot;So ein Tag, so wunderschön wie heute&amp;quot;) im Fernsehen bekanntgab, wurde Peter Lorenz am 04.03. freigelassen. Die Täter brachten ihn in den Volkspark Wilmersdorf und gaben ihm 20 Pfennig, um telefonieren zu können. Als Täter verurteilt wurden Ralf Reinders, Ronald Fritsch, Gerald Klöpper, Andreas Vogel und Till Meyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Entführung von Peter Lorenz]] war der einzige erfolgreiche Versuch der &amp;quot;Bewegung 2. Juni&amp;quot;, Strafgefangene für eine Geisel auszutauschen. Die Tatsache, dass einige der freigelassenen Gefangenen später wieder terroristisch aktiv waren und Menschen ermordeten, bestärkte die Bundesregierungen, nicht noch einmal den Forderungen von Entführern bedingungslos nachzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Peter Lorenz selbst wurde die Entführung zu einer traumatisierenden Erfahrung. Nach Einschätzung Helmut Kohls verlor Lorenz hierdurch viel von seinem Elan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Attentat auf Günter von Drenkmann]] (1974, gleicher Plan)&lt;br /&gt;
* [[Neue Kantstr. 25a, 14057 Berlin]]&lt;br /&gt;
* [[Schenkendorfstr. 7, 10965 Berlin]] (&amp;quot;Volksgefängnis&amp;quot; während der Lorenz-Entführung)&lt;br /&gt;
* [[Hotel Crescent]] (Unterbringung der freigepressten Gefangenen)&lt;br /&gt;
* [[Schleyer-Entführung]] (1977, ähnliche Durchführung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lorenz-Entführung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Peter_Lorenz|Peter Lorenz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.panoramio.com/photo/15360697 Foto auf Panoramio]&lt;br /&gt;
* [http://www.panoramio.com/photo/15360718 Foto auf Panoramio]&lt;br /&gt;
* [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/lorenz-entfuehrung-1975-in-berlin-die-machtprobe-des-2-juni/11401806.html &amp;quot;Die Machtprobe des 2. Juni&amp;quot; auf tagesspiegel.de]&lt;br /&gt;
* http://www.rafinfo.de/hist/kap08.php&lt;br /&gt;
* [http://www.kalenderblatt.de/index.php?what=thmanu&amp;amp;manu_id=436&amp;amp;tag=27&amp;amp;monat=2&amp;amp;year=1964&amp;amp;dayisset=1&amp;amp;lang=de &amp;quot;CDU-Politiker Peter Lorenz entführt&amp;quot; auf kalenderblatt.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41560944.html &amp;quot;Lorenz-Entführung: Nur die Generalprobe?&amp;quot; auf spiegel.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Sybelstr._26,_10629_Berlin&amp;diff=26793</id>
		<title>Sybelstr. 26, 10629 Berlin</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lage mit Bild | stadt = Berlin | stadtteil = Charlottenburg | bild = sybelstr26.jpg | lat = 52.50203119479982 | lon = 13.299747311899111 }}{{RAF}}&lt;br /&gt;
Die [[RAF]] hatte eine konspirative Wohnung in der [[Sybelstr. 26, 10629 Berlin|Sybelstr. 26]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellenangabe | autor = Butz Peters | titel = 1977: RAF gegen Bundesrepublik | link = | seite = | datum = Januar 2017 | abgerufen = }}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Konspirative Wohnungen der RAF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einzelnachweise=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Turmstra%C3%9Fe_91,_10559_Berlin&amp;diff=26792</id>
		<title>Turmstraße 91, 10559 Berlin</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: Weiterleitung nach Kriminalgericht Moabit erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Kriminalgericht Moabit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

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		<title>Kriminalgericht Moabit</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lage mit Bild | stadt = Berlin | bild = amtsgerichttiergarten.jpg | lat = 52.526389 | lon = 13.352778 }}{{RAF}}&lt;br /&gt;
Das [[Kriminalgericht Moabit]] in der [[Turmstraße 91, 10559 Berlin|Turmstraße 91]] in [[Berlin]] verfügt über 21 Gerichtssäle und ist eines der größten Gerichtsgebäude Europas. Auf der Rückseite des Gebäude schließt sich unmittelbar das Gelände der [[JVA Moabit]] an. Beide Gebäude sind miteinander verbunden, so dass Gefängnisinsassen problemlos zu einem Prozess vom Gefängnis ins Gericht gebracht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wurde u. a. folgende Prozesse verhandelt:&lt;br /&gt;
* Hauptmann von Köpenick,&lt;br /&gt;
* Kaufhaus-Erpresser Arno Funke (&amp;quot;Dagobert&amp;quot;),&lt;br /&gt;
* [[Bombenanschlag auf die Discothek &amp;quot;La Belle&amp;quot;]],&lt;br /&gt;
* [[Mykonos-Attentat]],&lt;br /&gt;
* Mitglieder des Zentralkomitees der SED, insbesondere dessen Generalsekretär Erich Honecker und den früheren DDR-Minister für Staatssicherheit Erich Mielke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Prozess gegen Josef Bachmann=&lt;br /&gt;
1969 fand der Prozess gegen den [[Attentat auf Rudi Dutschke|Attentäter von Rudi Dutschke]] im [[Kriminalgericht Moabit]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Attentat auf Rudi Dutschke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Josef_Bachmann|Josef Bachmann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=01.03.1971: Prozess wegen der Baader-Befreiung=&lt;br /&gt;
Am 01.03.{{Jahr|1971}} beginnt hier der bis zum 21.05.1971 dauernde [[Prozess wegen der Baader-Befreiung]] gegen Irene Goergens, Horst Mahler und Ingrid Schubert im [[Kriminalgericht Moabit]] in [[Berlin]]. Das Urteil wegen gemeinschaftlich versuchten Mordes und Gefangenenbefreiung: sechs Jahre für Ingrid Schubert und vier Jahre für Irene Goergens (nach Jugendstrafrecht). Der Freispruch für Mahler wird vom BGH später aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wohnhaus von Ulrike Meinhof]]&lt;br /&gt;
* [[3 Banküberfälle in 5 Minuten]]&lt;br /&gt;
* [[Knesebeckstraße 89, 10623 Berlin]] (Festnahme von Brigitte Asdonk, Monika Berberich, Irene Goergens, Horst Mahler und Ingrid Schubert)&lt;br /&gt;
* [[Baader-Befreiung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=01.07.1971: Prozess gegen Georg von Rauch, Michael &amp;quot;Bommi&amp;quot; Baumann und Thomas Weisbecker=&lt;br /&gt;
Am 01.07.{{Jahr|1971}} beginnt in West-[[Berlin]] der Prozess gegen die Terroristen Georg von Rauch, Michael &amp;quot;Bommi&amp;quot; Baumann und Thomas Weisbecker. Sie werden wegen Nötigung, Körperverletzung und schwerem Raub aufgrund des Überfalls gegen den Quick-Reporter Horst Rieck angeklagt, den die beiden ehemaligen Schulkameraden Thomas Weisbecker und Georg von Rauch zusammen mit &amp;quot;Bommi&amp;quot; Baumann, Hans-Peter Knoll und Anne-Katrin Bruhns im Februar {{Jahr|1970}} verprügelt hatten. Das war eine Racheaktion für einen im Januar in der Zeitschrift Quick erschienenen Artikel mit dem Titel &amp;quot;Ganz Deutschland muß brennen&amp;quot;, bei dem es um die Bombenanschläge in [[Berlin]] ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verhandlung wird wegen weiterer Beweisanträge auf den 16.07.1971 vertagt. In diesem Zuge entspricht das Gericht dem Antrag auf Haftverschonung für Baumann und Weisbecker. Georg von Rauch hingegen muß aufgrund eines Brandanschlages auf das Kammergericht und eines Opiumverfahrens in Untersuchungshaft bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund einer Ähnlichkeit von Weisbecker und von Rauch tauschen beide im Gerichtssaal die Rollen und von Rauch verläßt anstelle von Weisbecker den Gerichtssaal. Weisbecker wiederum gibt sich anschließend zu erkennen und darf daraufhin auch gehen, wird aber einen Tag später zur Fahndung wegen Gefangenenbefreiung ausgeschrieben und verhaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg von Rauch hingegen lebt ab diesem Zeitpunkt bis zu [[Georg von Rauch wird erschossen|seinem Tod ein halbes Jahr später]] in der Illegalität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Georgenstraße 14, 86152 Augsburg]]&lt;br /&gt;
* [[Georg von Rauch wird erschossen]]&lt;br /&gt;
* [[Thomas Weisbecker wird erschossen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Thomas_Weisbecker|Thomas Weisbecker}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=17.01.1973: Hungerstreik von Andreas Baader=&lt;br /&gt;
Am 17.01.{{Jahr|1973}} kündigt Andreas Baader hier an, ab sofort zu hungern, &amp;quot;bis sich die Haftbedingungen geändert haben&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=08.02.1978: Christiane F.=&lt;br /&gt;
Der Journalist Horst Rieck, der im Februar 1970 von Thomas Weisbecker, Georg von Rauch, &amp;quot;Bommi&amp;quot; Baumann, Hans-Peter Knoll und Anne-Katrin Bruhns in seiner Wohnung verprügelt wurde, beobachtet am 08.02.{{Jahr|1978}} für Recherchen zum Thema Drogenszene und Beschaffungsprostitution eine Gerichtsverhandlung gegen einen Geschäftsmann, der jugendliche Prostituierte für sexuelle Dienstleistungen mit Heroin bezahlte. Dabei bittet Rieck eine der Zeuginnen um ein Interview - die damals 15-jährige Christiane Felscherinow, besser bekannt als Christiane F.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Berlin Zoologischer Garten]]&lt;br /&gt;
* [[S.O.U.N.D.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Christiane_Felscherinow|Christiane Felscherinow}}&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Wir_Kinder_vom_Bahnhof_Zoo|Wir Kinder vom Bahnhof Zoo}}&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Christiane_F._–_Wir_Kinder_vom_Bahnhof_Zoo|Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo}} (Film)&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Wir_Kinder_vom_Bahnhof_Zoo_(Fernsehserie)|Wir Kinder vom Bahnhof Zoo}} (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=01.02.1985: Verurteilung von Gustav &amp;quot;Bubi&amp;quot; Scholz=&lt;br /&gt;
Am 01.02.{{Jahr|1985}} wird der Boxer Gustav &amp;quot;Bubi&amp;quot; Scholz in Saal 700 wegen fahrlässiger Tötung seiner Ehefrau zu drei Jahren Haft verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Grab von Gustav Scholz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Prozess gegen den Kaufhaus-Erpresser Arno Funke (&amp;quot;Dagobert&amp;quot;)=&lt;br /&gt;
In Saal 500 fand der Prozess gegen Arno Funke, den Kaufhaus-Erpresser statt - übrigens der gleiche Saal, in dem auch der Prozess gegen Erich Mielke stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urteil wurde am 14.03.{{Jahr|1995}} gesprochen. Funke wurde wegen schwerer räuberischer Erpressung zu sieben Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Nach erfolgter Revision kam es 15 Monate später durch das [[Berlin]]er Landgericht in zweiter Instanz zu einer Haftstrafe von neun Jahren und einer Schadenersatzforderung von 2,5 Millionen DM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Arno_Funke|Arno Funke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Arno Funke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Kufsteiner_Stra%C3%9Fe_12,_10825_Berlin&amp;diff=26790</id>
		<title>Kufsteiner Straße 12, 10825 Berlin</title>
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				<updated>2024-04-07T13:36:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: Weiterleitung nach Kufsteiner Str. 12, 10715 Berlin erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Kufsteiner Str. 12, 10715 Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Hauptstra%C3%9Fe_19,_10827_Berlin&amp;diff=26789</id>
		<title>Hauptstraße 19, 10827 Berlin</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lage mit Bild | stadt = Berlin | bild = hauptstr19.jpg | lat = 52.486710 | lon = 13.356405 }}{{RAF}}&lt;br /&gt;
Eine Wohnung im Haus [[Hauptstraße 19, 10827 Berlin|Hauptstr. 19]] in [[Berlin]]-Schöneberg diente den [[RAF]]-Terroristen im Sommer {{Jahr|1970}} als Unterschlupf. Es liegt im Bereich des möglichen, dass u. a. in dieser Wohnung die [[3 Banküberfälle in 5 Minuten|Banküberfälle vom September 1970]] geplant wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Fotogalerie=&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:hauptstr19_2.jpg|Hauseingang&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[3 Banküberfälle in 5 Minuten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{RAF-Wohnungen in Berlin}}&lt;br /&gt;
{{Konspirative Wohnungen der RAF}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Harnack-Haus&amp;diff=26788</id>
		<title>Harnack-Haus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Harnack-Haus&amp;diff=26788"/>
				<updated>2024-04-07T13:35:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Attentat | stadt = Berlin | jahr = 1972 | opfer = keine | bild  = harnackhaus.jpg | lat = 52.449503 | lon = 13.279342 }}{{RAF}}&lt;br /&gt;
Am 11.02.{{Jahr|1972}} verübte die &amp;quot;Bewegung 2. Juni&amp;quot; einen Sprengstoffanschlag auf den im [[Harnack-Haus]] untergebrachten Offiziersklub [[Berlin]] aus, der allerdings misslang. Die Täter stellten einen Benzinkanister (10 Liter) an einem Kellerfenster ab, aber der Zündmechanismus löste nicht aus. Als der beabsichtigte Zeitraum (zwischen 03.00 Uhr und 04.00 Uhr) vorbei war, rief der beteiligte Terrorist Harald Sommerfeld die Polizei, um zu verhindern, dass Zivilisten im Nachgang zu Schaden kämen. Am Anschlag beteiligt waren u. a. auch Ulrich Schmücker und Brigitte Mohnhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stadtteil|Berlin-Dahlem}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Nestorstra%C3%9Fe_54,_10709_Berlin&amp;diff=26787</id>
		<title>Nestorstraße 54, 10709 Berlin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Nestorstra%C3%9Fe_54,_10709_Berlin&amp;diff=26787"/>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lage mit Bild | stadt = Berlin | bild = nestorstr54.jpg |  lat = 52.497845 | lon = 13.300321 }}{{RAF}}&lt;br /&gt;
Nach dem [[Attentat auf Rudi Dutschke]] flüchtete der Attentäter Josef Bachmann auf eine Baustelle in der [[Nestorstraße 54, 10709 Berlin|Nestorstr. 54]]. Dort schoss er wild um sich und schluckte zwanzig Schlaftabletten, bevor er von einer Polizeikugel selber verletzte wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Attentat auf Rudi Dutschke]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Attentat_auf_Rudi_Dutschke&amp;diff=26786</id>
		<title>Attentat auf Rudi Dutschke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Attentat_auf_Rudi_Dutschke&amp;diff=26786"/>
				<updated>2024-04-07T13:31:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Attentat | stadt = Berlin | jahr = 1968 | opfer = Rudi Dutschke | bild  = gedenkplattedutschke_2.jpg | lat = 52.498001 | lon = 13.296928 }}{{RAF}}&lt;br /&gt;
Am 11.04.{{Jahr|1968}} schoß Josef Bachmann, ein Gelegenheitsarbeiter aus [[Peine]], um ca. 16:30 Uhr auf dem [[Kurfürstendamm]] (genaue Örtlichkeit: vor [[Kurfürstendamm 140, 10709 Berlin]]) in [[Berlin]] dreimal auf Rudi Dutschke, der schwerverletzt überlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachmann hatte zuvor in [[München]] gejobbt, seinen Job aber gekündigt und war nachts mit dem Interzonenzug nach [[Berlin]] gefahren. Dort angekommen, befragte er einen Taxifahrer nach der Adresse von Rudi Dutschke. Er erhielt als Anlaufpunkt die &amp;quot;[[Kommune 1]]&amp;quot; am Stuttgarter Platz (heutige Anschrift: [[Kaiser-Friedrich-Straße 54, 10627 Berlin]]). Ein Postbote nannte ihm schließlich die Hausnummer. Bachmann klingelte bei der &amp;quot;[[Kommune 1]]&amp;quot; und Rainer Langhans öffnete um ca. 14:30 Uhr die Tür. Langhans gab später an, daß Bachmann ihn fragte, ob &amp;quot;Dutschke hier wohne und ob er ihn sprechen könne&amp;quot;. Er sagte ihm, daß Dutschke dort nicht wohne und auch nicht dort war. Anschließend fragte Bachmann Langhans, wo der SDS sei und wie er dort hinkomme. Langhans nannte ihm den [[Kurfürstendamm]]. Bachmann bedankte sich und ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erhielt die gewünschte Adresse gegen eine Gebühr von einer Mark bei der Meldestelle der Polizei: &amp;quot;Rudolf Dutschke, Student, 1000 [[Berlin]] 31, [[Kurfürstendamm 140]]&amp;quot;. Nach einem kurzen Abstecher zum [[Bahnhof Zoo]] begab sich Bachmann zum SDS, wo er Dutschke traf, der von Dahlem mit dem Rad zum SDS-Haus gefahren war, um Unterlagen zu holen. Bachmann fragte ihn: &amp;quot;Sind Sie Rudi Dutschke?&amp;quot; Als dieser die Frage bejahte, schoß Bachmann dreimal und traf Dutschke dabei zweimal in den Kopf und einmal in die Brust. Der angeschossene Dutschke schleppte sich zu einer vor dem SDS-Haus stehenden Parkbank. Bachmann flüchtete auf eine nahegelegene Baustelle in der [[Nestorstraße 54, 10709 Berlin|Nestorstraße 54]], schoss dort wild um sich und schluckte zwanzig Schlaftabletten, bevor er von einer Polizeikugel selber verletzte wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dutschke kam zunächst ins nahegelegene Albrecht-Achilles-Krankenhaus, wurde aber wegen der Schwere der Verletzung ins Westend gebracht. Er überlebte das Attentat, erlag aber den Spätfolgen im Dezember {{Jahr|1979}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 2000 Menschen zogen am Abend von der Technischen Universität zum Sitz des Axel-Springer-Verlages unmittelbar an der Mauer. Dabei skandierten sie u. a. &amp;quot;Springer, Mörder!&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Woche vor dem Dutschke-Attentat wurde in den USA der Bürgerrechtler [[Martin Luther King erschossen]]. Bachmann gab zu, dass ihn dieser Mord inspirierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23.12.{{Jahr|1990}} wurde am Ort des Attentats eine Gedenktafel enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Dreharbeiten &amp;quot;Der Baader Meinhof Komplex&amp;quot;=&lt;br /&gt;
Bei den Dreharbeiten zum Film wurde der Schauplatz des Attentats ein paar Meter weiter nach Süden verlegt ({{Koordinaten | lat = 52.49736317537575 | lon = 13.296162669408487}}). Man sieht im Film deutlich die Straßenschilder der Einmündung Johann-Georg-Straße und Joachim-Friedrich-Straße. Dieser Ort liegt ca. 50 m Luftlinie entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ist davon auszugehen, dass an der realen Einmündung nicht gedreht wurde, weil die Bebauung sowohl auf der Joachim-Friedrich-Straße als auch im Hintergrund auf der Johann-Georg-Straße im Film komplett anders aussehen als in der Realität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* [https://movielocations.de.cool/movie/367/Screen/07.jpg Bild aus dem Film auf movielocations.de.cool]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Fotogalerie=&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:gedenkplattedutschke.jpg|Gedenkplatte im Februar 2015&lt;br /&gt;
File:kudamm140_2015.jpg|Ort des Attentats im Februar 2015&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Nestorstraße 54, 10709 Berlin]]&lt;br /&gt;
* [[Studentendorf Schlachtensee]]&lt;br /&gt;
* [[Internationaler Vietnamkongreß]]&lt;br /&gt;
* [[Kriminalgericht Moabit]] (Prozeß gegen den Attentäter Josef Bachmann)&lt;br /&gt;
* [[Grab von Rudi Dutschke]]&lt;br /&gt;
* [[Kurfürstendamm 143, 10709 Berlin]] (Festnahme von Monika Berberich 1976 im Nahbereich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
* [https://www.morgenpost.de/bezirke/im-westen-berlins/article213810899/Neue-Gedenktafel-fuer-Rudi-Dutschke-am-Kudamm.html &amp;quot;Neue Gedenktafel für Rudi Dutschke am Kudamm&amp;quot; auf morgenpost.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/politik/deutschland/enthuellung-durch-stasi-akte-dutschke-attentaeter-hatte-kontakt-zu-neonazis-a-665334.html &amp;quot;Dutschke-Attentäter hatte Kontakt zu Neonazis&amp;quot; auf spiegel.de]&lt;br /&gt;
{{Linkliste Rudi Dutschke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rudi Dutschke}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=O2_World_Berlin&amp;diff=26785</id>
		<title>O2 World Berlin</title>
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				<updated>2024-04-07T12:53:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Drehort | stadt = Berlin | titel = Groupies bleiben nicht zum Frühstück | bild = o2worldberlin.jpg | lat = 52.506327 | lon = 13.44362 }}&lt;br /&gt;
Vor der [[O2 World Berlin]] wurde für den Film {{Filmtitel|Groupies bleiben nicht zum Frühstück}} von {{Jahr|2010}} gedreht. Vom 01.07.{{Jahr|2015}} bis März 2024 hieß sie &amp;quot;[[Mercedes-Benz Arena]]&amp;quot; und seitdem &amp;quot;[[Uber Arena]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Fotogalerie=&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:o2worldberlin2.jpg|2012&lt;br /&gt;
File:o2worldberlin3.jpg|2015 bei Nacht&lt;br /&gt;
File:mercedesbenzarena2021.jpg|Mercedes-Benz Arena 2021&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Groupies_bleiben_nicht_zum_Frühstück|Groupies bleiben nicht zum Frühstück}}&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Mercedes-Benz_Arena_(Berlin)|Mercedes-Benz Arena}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

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		<title>Uber Arena</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: Weiterleitung nach O2 World Berlin erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[O2 World Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Aral-Tankstelle Am Verteilerkreis 1, 50968 Köln</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lage mit Bild | stadt = Köln | bild = araltankstelleamverteilerkreis.jpg | lat = 50.891847 | lon = 6.966251 }}&lt;br /&gt;
Im Restaurant der [[Aral-Tankstelle Am Verteilerkreis 1, 50968 Köln|Aral-Tankstelle Am Verteilerkreis]] in [[Köln]] trafen sich am 04.06.{{Jahr|1971}} Manfred Manglitz, Torwart des 1. FC Köln, und Horst-Gregorio Canellas, Präsident der Offenbacher Kickers. Sie verabredeten, dass der FC gegen [[Offenbach]] verlieren sollte. Manglitz sollte dafür 100.000 Mark bekommen. Er bekam aber kalte Füße und ließ sich für das Spiel gar nicht aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Haus von Horst-Gregorio Canellas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Bundesliga-Skandal|Bundesliga-Skandal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußball]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.wo-war-das.de/index.php?title=Elternhaus_von_Peter_M%C3%BCller&amp;diff=26782</id>
		<title>Elternhaus von Peter Müller</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: /* Links */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Promiwohnort | promi = Peter Müller | stadt = Köln | adresse = Palanterstraße 22, 50937 Köln | bild = palanterstr22.jpg | lat = 50.921427 | lon = 6.923068 }}&lt;br /&gt;
Das [[Elternhaus von Peter Müller]] (Anschrift: [[Palanterstraße 22, 50937 Köln]]) befindet sich in [[Köln]]-Sülz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=siehe auch=&lt;br /&gt;
* [[Grab von Peter Müller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia|Peter_Müller_(Boxer,_1927)|Peter Müller}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stadtteil | Köln-Sülz}}&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Vorlage:7. April</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;2A0A:A545:EBF4:0:4158:F744:5ED6:D77F: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;07.04.1947: Henry Ford stirbt in [[Detroit]]. {{vor Jahren|1947}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
07.04.1977: [[Anschlag auf Siegfried Buback]] in [[Karlsruhe]] {{Vor Jahren|1977}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
07.04.1988: Beginn der Dreharbeiten zum Film &amp;quot;[[:Kategorie:Drehort &amp;quot;Die Verdammten des Krieges&amp;quot;|Die Verdammten des Krieges]]&amp;quot; {{vor Jahren|1988}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
07.04.1992: Die Polizei entdeckt eine konspirative Wohnung der [[RAF]] in der [[Vogelsbergstr. 36, 60316 Frankfurt am Main|Vogelsbergstr. 36]] in [[Frankfurt am Main]]. {{vor Jahren|1992}}&lt;/div&gt;</summary>
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